Die Webkrauts setzen sich dafür ein, die Vorteile der Webstandards auch im deutschsprachigen Raum stärker zur Geltung zu bringen.
Wir leisten Aufklärungsarbeit durch Veröffentlichungen im Netz und in anderen Medien.
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Mittlerweile haben wir genügend CSS-Wissen gesammelt, um uns Gedanken über das Grunddesign zu machen. Eine entscheidende Frage ist, wie sich unsere Seite in der Breite verhalten soll. In Frage kommen ein festes Layout, das immer dieselbe Breite einnimmt, oder ein flexibles Layout, das sich dynamisch dem Browserfenster anpasst.
CSS ist nicht nur zur Auszeichnung von Schrift oder zur farbigen Gestaltung da – mit CSS können alle Elemente auch im Raum positioniert werden. So kann ein ansprechendes Layout gestaltet werden – ganz ohne Stützkorsett aus Tabellen, wie es lange üblich war. Das hat den Vorteil, dass ein solches Layout später jederzeit leicht ohne Eingriff ins Markup verändert werden kann – nur durch Veränderungen in der CSS-Datei. So kann z. B. leicht ein Menü von links nach rechts versetzt werden – nur durch eine Änderung in der CSS-Datei und das auf allen Seiten gleichzeitig!
Alles im Internet ist eckig, selbst dann, wenn es nicht so scheint. Das CSS-Boxmodell beschreibt den rechteckigen Raum, der für alle Elemente im Dokumentenbaum generiert wird. Im Grunde einfach, wird das Boxmodell dann zur Herausforderung, wenn Browser es fehlinterpretieren: So hat es nahezu jeder Webdesigner und -entwickler beim Internet Explorer 5 kennengelernt.
Im zeitgemäßen standardkonformen Webdesign verfügen wir über eine ganze Reihe von interessanten Möglichkeiten, unsere Dokumente typografisch zu gestalten. Die durch das Medium World Wide Web und die darauf gründenden Webstandards gegebene Flexibilität und Dynamik ermöglicht uns, Webdokumente für unsere Leser optimal vorzubereiten und zu gestalten. Wenn wir diese Flexibilität im Sinne unserer Leser nutzen, so ermöglichen wir ihnen, unsere Dokumente ihrem eigenen Bedürfnis entsprechend – und nach Möglichkeit ihrer bevorzugten Software – darzustellen. Schauen wir uns einige Möglichkeiten an:
Meist unterschätzt und oft schwierig zu verstehen ist das, was CSS die „Kaskade" nennt. Die Kaskade bestimmt welche Regeln auf Elemente angewandt werden oder nicht. Vieles davon nehmen wir als selbstverständlich hin, doch bei Problemen ist hier oft die Lösung zu finden.