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	<title>Kommentare zu: Neustart</title>
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	<description>Für mehr Qualität im Web</description>
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		<item>
		<title>Von: André</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/03/08/neustart/comment-page-1/#comment-11121</link>
		<dc:creator>André</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2007 21:13:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Raven: Ich halte die Tendenz, Tags und Attribute in neuen Standards wieder abzuschaffen, für bedenklich. Anstelle des UL-Tags für Navigationsmenüs wäre das MENU-Tag aussagekräftiger, ebenso das DIR-Tag z.B. für Linklisten. Ich brauche auch das wrap-Attribut in TEXTAREAs - alle Browser unterstützen es &quot;heimlich&quot;, aber Standard ist es immer noch nicht. Warum das target-Attribut das Abendland bedroht hat, weiß ich auch nicht. Da manche auch das style-Attribut sowie das STYLE-Tag für Ketzerei halten, schwant mir nichts gutes.

Was bekommen wir dafür zum Ausgleich? META- und BR-Tags müssen mit / &quot;geschlossen&quot; werden (als ob sie jemals irgendwas geöffnet hätten), einstmals leere Attribute müssen sich nun selbst als Wert enthalten (was semantischer Schwachsinn ist), die offizielle Frameset-Syntax hat mit der Browser-Praxis nichts zu tun, der Inhalt eines Style- und Javascript-Elementes muss mit abenteuerlichen Kommentaren eingeleitet und beendet werden, als ob das type-Attribut (und das Tag selbst sowieso) nicht ausdrücklich sagt, was es enthält.

In meinen Augen ist das beamtenhafte Kleinkrämerei, deren Überflüssigkeit man am besten daran erkennen kann, dass wir bisher sehr gut ohne sie ausgekommen sind. Ich bin einfach nicht bereit, sowas wider besseren Wissens gutzuheißen.

André</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Raven: Ich halte die Tendenz, Tags und Attribute in neuen Standards wieder abzuschaffen, für bedenklich. Anstelle des UL-Tags für Navigationsmenüs wäre das MENU-Tag aussagekräftiger, ebenso das DIR-Tag z.B. für Linklisten. Ich brauche auch das wrap-Attribut in TEXTAREAs &#8211; alle Browser unterstützen es &#034;heimlich&#034;, aber Standard ist es immer noch nicht. Warum das target-Attribut das Abendland bedroht hat, weiß ich auch nicht. Da manche auch das style-Attribut sowie das STYLE-Tag für Ketzerei halten, schwant mir nichts gutes.</p>
<p>Was bekommen wir dafür zum Ausgleich? META- und BR-Tags müssen mit / &#034;geschlossen&#034; werden (als ob sie jemals irgendwas geöffnet hätten), einstmals leere Attribute müssen sich nun selbst als Wert enthalten (was semantischer Schwachsinn ist), die offizielle Frameset-Syntax hat mit der Browser-Praxis nichts zu tun, der Inhalt eines Style- und Javascript-Elementes muss mit abenteuerlichen Kommentaren eingeleitet und beendet werden, als ob das type-Attribut (und das Tag selbst sowieso) nicht ausdrücklich sagt, was es enthält.</p>
<p>In meinen Augen ist das beamtenhafte Kleinkrämerei, deren Überflüssigkeit man am besten daran erkennen kann, dass wir bisher sehr gut ohne sie ausgekommen sind. Ich bin einfach nicht bereit, sowas wider besseren Wissens gutzuheißen.</p>
<p>André</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/03/08/neustart/comment-page-1/#comment-8742</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 22:56:19 +0000</pubDate>
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		<description>Rückwärtskompatibilität muß schon gewährleistet sein, aber wenn bis jetzt noch nicht einmal sämtliche Vorgaben von HTML4 umgesetzt worden sind, was bringt dann eine Weiterentwicklung...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rückwärtskompatibilität muß schon gewährleistet sein, aber wenn bis jetzt noch nicht einmal sämtliche Vorgaben von HTML4 umgesetzt worden sind, was bringt dann eine Weiterentwicklung&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Raven</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/03/08/neustart/comment-page-1/#comment-8147</link>
		<dc:creator>Raven</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 10:32:17 +0000</pubDate>
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		<description>@André:

Selbstverständlich meine ich ausschließlich die Seite der Autoren. Clients müssen und werden hoffentlich immer rückwärtskompatibel sein, hier geht es doch nur darum, welche Regeln für das Verfassen von neuen Dokumenten gelten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@André:</p>
<p>Selbstverständlich meine ich ausschließlich die Seite der Autoren. Clients müssen und werden hoffentlich immer rückwärtskompatibel sein, hier geht es doch nur darum, welche Regeln für das Verfassen von neuen Dokumenten gelten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: FrankF</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/03/08/neustart/comment-page-1/#comment-8095</link>
		<dc:creator>FrankF</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2007 08:58:17 +0000</pubDate>
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		<description>Die Meldung zur Weiterentwicklung von HTML4 schockiert micht etwas. Das ist so als ob VW ankündigen würde, den Golf I mit einem Facelifting zur versehen und wieder zu verkaufen.
Ich bin alles Andere als ein Profi, ehr ein &quot;Homepagebastler&quot;. Ich finde XHLML nicht sonderlich kompliziert. Durch die Trennung von Inhalt und Gestaltung empfinde ich die XHTML-Datei als wesentlich lesbar. 
Vielleicht sind das einfach nur Vorurteile wie &quot;XHLML ist XML und XML ist kompliziert&quot;.
Wie kann man nur solche Vorurteile beseitigen? Auf keinen durch die jetzt erfolgte Aufspaltung des Entwicklungsprozesses.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Meldung zur Weiterentwicklung von HTML4 schockiert micht etwas. Das ist so als ob VW ankündigen würde, den Golf I mit einem Facelifting zur versehen und wieder zu verkaufen.<br />
Ich bin alles Andere als ein Profi, ehr ein &#034;Homepagebastler&#034;. Ich finde XHLML nicht sonderlich kompliziert. Durch die Trennung von Inhalt und Gestaltung empfinde ich die XHTML-Datei als wesentlich lesbar.<br />
Vielleicht sind das einfach nur Vorurteile wie &#034;XHLML ist XML und XML ist kompliziert&#034;.<br />
Wie kann man nur solche Vorurteile beseitigen? Auf keinen durch die jetzt erfolgte Aufspaltung des Entwicklungsprozesses.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas S</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/03/08/neustart/comment-page-1/#comment-8074</link>
		<dc:creator>Thomas S</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2007 20:07:09 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist ja schon erschreckend, dass XHTML2 und die CSS3-Module bereits seit Ewigkeiten in Bearbeitung sind und keine Aussicht auf eine Fertigstellung in Sicht ist, aber nun XHTML und HTML gleichzeitig weiter zu entwickeln, halte ich für einen Fehler.

Es hätte gereicht, aus dem geplanten XHTML 2 einfach XHTML 3 zu machen und XHTML 2 aus den HTML 5-Arbeiten zu entwickeln und rückwärtskompatibel zu halten.

Wieso haben nur so viele Angst vor XHTML? Man soll es weiter als &quot;text/html&quot; ausliefern lassen können (wegen IE) und gut ist&#039;s.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja schon erschreckend, dass XHTML2 und die CSS3-Module bereits seit Ewigkeiten in Bearbeitung sind und keine Aussicht auf eine Fertigstellung in Sicht ist, aber nun XHTML und HTML gleichzeitig weiter zu entwickeln, halte ich für einen Fehler.</p>
<p>Es hätte gereicht, aus dem geplanten XHTML 2 einfach XHTML 3 zu machen und XHTML 2 aus den HTML 5-Arbeiten zu entwickeln und rückwärtskompatibel zu halten.</p>
<p>Wieso haben nur so viele Angst vor XHTML? Man soll es weiter als &#034;text/html&#034; ausliefern lassen können (wegen IE) und gut ist&#039;s.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: GE</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/03/08/neustart/comment-page-1/#comment-8046</link>
		<dc:creator>GE</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2007 08:19:40 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

was mich wundert, ist die Tatsache, das 5 mal mehr Leute Freude daran finden, sich mit den Quelltexten von 4 grossen Zeitungen zu beschäftigen, als sich zu diesem wichtigen Thema hier zu äussern. Dabei ist das für mich DIE Meldung des Jahres.

Mir ist klar, dass das hier kein Forum für &quot;Homepagebastler&quot; ist. Wenn wir jedoch über Standards sprechen, müssen auch die Bedürfnisse dieser Gruppe beachtet werden. Die wollen EINE Sprache haben, in der sie ihre Seiten standardgerecht erstellen können. Und auch diese Leute wollen die Möglichkeit haben, ihre Inhalte übersichtlich anzuordnen, Schrift zu formatieren und etwas Farbe in ihre Seiten zu bringen.

Wenn überhaupt zu den Nachteilen von CSS-Design und -Layout Stellung genommen wird, liest man oft von einer &quot;steilen Lernkurve&quot;. Nicht jeder hat die Zeit oder die Lust dazu, diese Lernkurve zu absolvieren oder das Geld, seine Seiten von professionellen Agenturen oder Webworkern erstellen zu lassen.

Deshalb finde ich die Rückbesinnung auf HTML in Ordnung. Ich hoffe nur, dass das modernisierte HTML die Sprache für den Amateur bleibt, und nicht alle Designelemente im Zuge der Modernisierung (in Richtung Trennung von Inhalt und Gestaltung) gestrichen werden.

So wie ich das gelesen habe, ist auch eine XHTML 2 Working Group in Planung, die möge sich mit den Bedürfnissen der Profis befassen und die Basis für modernes, professionelles Webdesign mit (X)HTML und CSS bereitstellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>was mich wundert, ist die Tatsache, das 5 mal mehr Leute Freude daran finden, sich mit den Quelltexten von 4 grossen Zeitungen zu beschäftigen, als sich zu diesem wichtigen Thema hier zu äussern. Dabei ist das für mich DIE Meldung des Jahres.</p>
<p>Mir ist klar, dass das hier kein Forum für &#034;Homepagebastler&#034; ist. Wenn wir jedoch über Standards sprechen, müssen auch die Bedürfnisse dieser Gruppe beachtet werden. Die wollen EINE Sprache haben, in der sie ihre Seiten standardgerecht erstellen können. Und auch diese Leute wollen die Möglichkeit haben, ihre Inhalte übersichtlich anzuordnen, Schrift zu formatieren und etwas Farbe in ihre Seiten zu bringen.</p>
<p>Wenn überhaupt zu den Nachteilen von CSS-Design und -Layout Stellung genommen wird, liest man oft von einer &#034;steilen Lernkurve&#034;. Nicht jeder hat die Zeit oder die Lust dazu, diese Lernkurve zu absolvieren oder das Geld, seine Seiten von professionellen Agenturen oder Webworkern erstellen zu lassen.</p>
<p>Deshalb finde ich die Rückbesinnung auf HTML in Ordnung. Ich hoffe nur, dass das modernisierte HTML die Sprache für den Amateur bleibt, und nicht alle Designelemente im Zuge der Modernisierung (in Richtung Trennung von Inhalt und Gestaltung) gestrichen werden.</p>
<p>So wie ich das gelesen habe, ist auch eine XHTML 2 Working Group in Planung, die möge sich mit den Bedürfnissen der Profis befassen und die Basis für modernes, professionelles Webdesign mit (X)HTML und CSS bereitstellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: André</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/03/08/neustart/comment-page-1/#comment-8019</link>
		<dc:creator>André</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2007 20:03:37 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;überholte Standards&lt;/blockquote&gt;
Au, damit gräbst du dir aber selbst das Wasser ab. Mal angenommen, neue Browser-Versionen würden immer nur die neuste (X)HTML-Version unterstützten, dann hätte es selbst mit XHTML 1.0 Strict schon seit einiger Zeit sein Bewenden. Wir könnten uns dann nur die allerneusten Websites ansehen, während sich das Recherchieren nach älteren Beiträgen erledigt hätte. Das ist aktive Datenvernichtung, das ist etwa so, als müsse man heute alle Bücher vernichten, die noch in der alten Rechtschreibung gedruckt wurden und damit nicht dem neusten Standard entsprechen.

Einer der genialsten Gedanken von HTML war/ist die Auf- und Abwärtskompatibilität mittels einer einfachen Regel: Browser sollen alle Tags, Attribute, Style-Angaben usw. ignorieren, die sie nicht kennen. Nur dadurch war es überhaupt möglich, dass in alten Browsern z.B. das NOSCRIPT-Tag und der Alternativ-Inhalt von OBJECT-Tags funktioniert hat, obwohl sie diese Tags noch gar nicht kannten. Nur dadurch ist es möglich, dass moderne Browser auch alte Webseiten vollständig les- und benutzbar anzeigen, selbst wenn sie irgendwo noch ein FONT-Tag enthalten sollten.

Der Sinn dieses Kompatibilitätsgedankens war es, das im Web gesammelte Wissen bis möglichst weit in die Zukunft verfügbar zu halten. Es muss auch in 50 Jahren noch möglich sein, ein heute verfasstes Web-Dokument zu lesen - so wie es heute nach 5000 Jahren noch möglich ist, babylonische Tontafeln zu lesen.

Und damit genau das möglich bleibt, wurden Standards geschaffen. Wer ein Dokument in &quot;veraltetem&quot; HTML 4.01 (oder gar 3.2) verfasst hat, soll sich darauf verlassen können, dass es auch in Zukunft lesbar bleibt. Damit zukünftige Browser dies auch ermöglichen, brauchen sie nur die DOCTYPE des Dokumentes zu ermitteln und den entsprechenden Parser &quot;einzuschalten&quot;, den der dort angegebene Standard verlangt - Fertig. Andernfalls sind auch XHTML 2 und HTML 5 nicht zukunftssicher. Und XHTML 3 und HTML 6 ebenfalls nicht.

Unter Barrierefreiheit und Zugänglichkeit verstehe ich was anderes.

Und ob HTML 4.01 oder das B-Tag nun uncool ist ober nicht, ist mir sowas von schnurz und piepe. Es ist noch kein Browser, noch kein Screenreader und noch kein User an einem FONT-Tag gescheitert. Dies könnte sich ändern, wenn das Prinzip der Kompatibilität (Toleranz durch Ignoranz) aufgegeben wird. Dann würden die Browser der Zukunft eines Tages auch ein &quot;hypercooles&quot; XHTML-2-Dokument nicht mehr anzeigen. Und die Nachwelt würde leider auch nicht mehr nachlesen können, wer als erster auf diese dumme Idee gekommen ist.

Die Losung muss also lauten: Ein Standard, der einmal beschlossen wurde, muss für alle Zeiten gültig bleiben. Basta.

André</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>überholte Standards</p></blockquote>
<p>Au, damit gräbst du dir aber selbst das Wasser ab. Mal angenommen, neue Browser-Versionen würden immer nur die neuste (X)HTML-Version unterstützten, dann hätte es selbst mit XHTML 1.0 Strict schon seit einiger Zeit sein Bewenden. Wir könnten uns dann nur die allerneusten Websites ansehen, während sich das Recherchieren nach älteren Beiträgen erledigt hätte. Das ist aktive Datenvernichtung, das ist etwa so, als müsse man heute alle Bücher vernichten, die noch in der alten Rechtschreibung gedruckt wurden und damit nicht dem neusten Standard entsprechen.</p>
<p>Einer der genialsten Gedanken von HTML war/ist die Auf- und Abwärtskompatibilität mittels einer einfachen Regel: Browser sollen alle Tags, Attribute, Style-Angaben usw. ignorieren, die sie nicht kennen. Nur dadurch war es überhaupt möglich, dass in alten Browsern z.B. das NOSCRIPT-Tag und der Alternativ-Inhalt von OBJECT-Tags funktioniert hat, obwohl sie diese Tags noch gar nicht kannten. Nur dadurch ist es möglich, dass moderne Browser auch alte Webseiten vollständig les- und benutzbar anzeigen, selbst wenn sie irgendwo noch ein FONT-Tag enthalten sollten.</p>
<p>Der Sinn dieses Kompatibilitätsgedankens war es, das im Web gesammelte Wissen bis möglichst weit in die Zukunft verfügbar zu halten. Es muss auch in 50 Jahren noch möglich sein, ein heute verfasstes Web-Dokument zu lesen &#8211; so wie es heute nach 5000 Jahren noch möglich ist, babylonische Tontafeln zu lesen.</p>
<p>Und damit genau das möglich bleibt, wurden Standards geschaffen. Wer ein Dokument in &#034;veraltetem&#034; HTML 4.01 (oder gar 3.2) verfasst hat, soll sich darauf verlassen können, dass es auch in Zukunft lesbar bleibt. Damit zukünftige Browser dies auch ermöglichen, brauchen sie nur die DOCTYPE des Dokumentes zu ermitteln und den entsprechenden Parser &#034;einzuschalten&#034;, den der dort angegebene Standard verlangt &#8211; Fertig. Andernfalls sind auch XHTML 2 und HTML 5 nicht zukunftssicher. Und XHTML 3 und HTML 6 ebenfalls nicht.</p>
<p>Unter Barrierefreiheit und Zugänglichkeit verstehe ich was anderes.</p>
<p>Und ob HTML 4.01 oder das B-Tag nun uncool ist ober nicht, ist mir sowas von schnurz und piepe. Es ist noch kein Browser, noch kein Screenreader und noch kein User an einem FONT-Tag gescheitert. Dies könnte sich ändern, wenn das Prinzip der Kompatibilität (Toleranz durch Ignoranz) aufgegeben wird. Dann würden die Browser der Zukunft eines Tages auch ein &#034;hypercooles&#034; XHTML-2-Dokument nicht mehr anzeigen. Und die Nachwelt würde leider auch nicht mehr nachlesen können, wer als erster auf diese dumme Idee gekommen ist.</p>
<p>Die Losung muss also lauten: Ein Standard, der einmal beschlossen wurde, muss für alle Zeiten gültig bleiben. Basta.</p>
<p>André</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Max</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/03/08/neustart/comment-page-1/#comment-7989</link>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2007 10:45:18 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;... ohne radikale Brüche, ...&quot; finde ich selbst sehr sehr wichtig, falls man eine Chance haben will. Brüche sind zumindest ohne Brücken / Gateway immer ein Problem. 

Man kann schlecht jemanden zu seinem Glück zwingen, naja gut eine firma aus Redmond hat schon die scheinbare Kraft dazu, aber selbst hier achtet man bisher den Kunden/Nutzern keine zumindest offensichtlichen Hürden in den jeweils nächsten Versionen aufzuerlegen. Sind die Hürden zu groß, verzichtet man auf die neue Version oder geht alternative und leichtere Wege.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#034;&#8230; ohne radikale Brüche, &#8230;&#034; finde ich selbst sehr sehr wichtig, falls man eine Chance haben will. Brüche sind zumindest ohne Brücken / Gateway immer ein Problem. </p>
<p>Man kann schlecht jemanden zu seinem Glück zwingen, naja gut eine firma aus Redmond hat schon die scheinbare Kraft dazu, aber selbst hier achtet man bisher den Kunden/Nutzern keine zumindest offensichtlichen Hürden in den jeweils nächsten Versionen aufzuerlegen. Sind die Hürden zu groß, verzichtet man auf die neue Version oder geht alternative und leichtere Wege.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Technikwürze &#187; Technikwürze 63 - Webmontag in Hannover</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/03/08/neustart/comment-page-1/#comment-7907</link>
		<dc:creator>Technikwürze &#187; Technikwürze 63 - Webmontag in Hannover</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2007 23:00:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.webkrauts.de/2007/03/08/neustart/#comment-7907</guid>
		<description>[...] Die W3C-Arbeitsgruppe HTML wird einem Reboot unterzogen und widmet sich nun der Weiterentwicklung von HTML. Dazu benötigt man natürlich aktive Unterstützung, sowohl von Browser- und Softwareherstellern, als auch von Webentwicklern. Wer sich also an der Weiterentwicklung beteiligen will, erfährt Näheres bei der HTML-Arbeitsgruppe. Mehr Informationen bieten zudem die Webkrauts mit vielen Links. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die W3C-Arbeitsgruppe HTML wird einem Reboot unterzogen und widmet sich nun der Weiterentwicklung von HTML. Dazu benötigt man natürlich aktive Unterstützung, sowohl von Browser- und Softwareherstellern, als auch von Webentwicklern. Wer sich also an der Weiterentwicklung beteiligen will, erfährt Näheres bei der HTML-Arbeitsgruppe. Mehr Informationen bieten zudem die Webkrauts mit vielen Links. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Raven</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/03/08/neustart/comment-page-1/#comment-7766</link>
		<dc:creator>Raven</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Mar 2007 15:43:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.webkrauts.de/2007/03/08/neustart/#comment-7766</guid>
		<description>Verdammt, ich hätte geglaubt/gehofft, dass zehn Jahre eine realistische Zeitspanne sei, bis die Welt vergessen hat, dass es einmal HTML gab.

IMHO gilt in Sachen Barrierefreiheit, dass überholte Standards zu vermeiden sind, und HTML kann wohl heute guten Gewissens darunter gezählt werden. Nun warten wir zehn bis fünfzehn Jahre und können/sollen dann wieder offiziell die font-Tags benutzen, für die es mittlerweile seit ca. 10 Jahren eine Alternative gibt? Total uncool. Der Standard wäre meinem Empfinden nach seiner Zeit 20 Jahre hinterher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verdammt, ich hätte geglaubt/gehofft, dass zehn Jahre eine realistische Zeitspanne sei, bis die Welt vergessen hat, dass es einmal HTML gab.</p>
<p>IMHO gilt in Sachen Barrierefreiheit, dass überholte Standards zu vermeiden sind, und HTML kann wohl heute guten Gewissens darunter gezählt werden. Nun warten wir zehn bis fünfzehn Jahre und können/sollen dann wieder offiziell die font-Tags benutzen, für die es mittlerweile seit ca. 10 Jahren eine Alternative gibt? Total uncool. Der Standard wäre meinem Empfinden nach seiner Zeit 20 Jahre hinterher.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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