Wer in Sachen Webdesign unterwegs ist, kommt nicht darum herum, sich näher mit HTML und XHTML zu beschäftigen. Besonders spannend ist die Weiterentwicklung der Markup-Sprachen.
Auf der einen Seite kümmert sich das W3-Konsortium offiziell um XHTML 2.0. Auf der anderen Seite steht die WHATWG (Web Hypertext Application Technology Working Group), ein loser Zusammenschluss aus Browserherstellern, Web Entwicklern und interessierten Leuten, allen voran Apple, Mozilla und Opera. Von der WHATWG stammt unter anderem der Vorschlag Web Applications 1.0, der ebenfalls unter dem Namen HTML 5 kursiert.
Webkraut Jens Meiert hat einen interessanten englischsprachigen Artikel von xhtml.com zum Thema (X)HTML 5 und XHTML 2 im Vergleich übersetzt.
Was den hierbei oft beschworenen „Krieg“ der Standards angeht, stimme ich mit Stefan Münz überein: Es gibt keinen Grund, sich für eine der beiden Sprachen entscheiden zu müssen. Ebenso wie man jetzt schon verschiedene Dokumenttypen angeben kann, könnten es die Browserhersteller in Zukunft den Entwicklern überlassen, ob sie sich lieber für HTML 5 oder XHTML 2.0 enstcheiden.
Bitte die Hausregeln beachten. Alle Kommentare werden auf werbliche Links/Nicknames geprüft und gegebenenfalls gelöscht.
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
Die Kommentarfunktion ist zur Zeit leider deaktiviert.
Ich kam mir beim Lesen des Textes wie bei Home Shopping Europe vor "hey, Bob, das ist ja cool" "Ja, John, das ist in der Tat cool!"
Aber abgesehen davon, halte ich die aufgeführten Entwicklungen für konsequent und durchaus sinnvoll. Ich halte es auch mit dem Übersetzer, daß einige der aufgeführten Nachteile eigentlich keine Nachteile sind. Die Numerierten Überschriften sind durchaus semantisch sinnvoll.
Die Meta-Angabe des Wysiwyg-Generators ist jedoch ein wirkliches Kuriosum. Da haben sich die Editorenhersteller wohl nicht einigen können, welcher Code erzeugt werden soll und nun sollen die Browser darauf vorbereitet werden, den Code Editorengerecht zu übersetzen. Einen anderen Grund kann ich mir nicht vorstellen – es sei denn man möchte eine Marketinganalyse machen und herausfinden, wieviele Seiten im Netz mit welchem Editor erzeugt wurden…. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie da einige Vertreter deswegen rumgeschachert haben
Kommentar von .carsten - 22. März 2007 um 10:53
Der Artikel ist sehr interessant. Allerdings verstehe ich nicht, warum das a Attribut besser wegfallen sollte. Bei dem Beispiel mit der Überschrift ist es überflüssig, aber kann man Links im Fließtext besser auszeichnen?
Kommentar von Stefan - 28. März 2007 um 16:36
Links im Fließtext könnte man auch mit -Tags realisieren. Mit Hilfe von attributabhängigen CSS-Formatierungen lassen die sich dann auch wie gewohnt hervorheben…
Kommentar von claudia - 29. März 2007 um 10:14
ups, -Tags sollte <span>-Tags heißen
Kommentar von claudia - 29. März 2007 um 10:15
Klar kann man die Links dann auch mittels <span>, aber semantisch ist das meiner Meinung nach nicht wirklich sinnvoll.
Kommentar von Stefan - 30. März 2007 um 15:24