Für viele Webdesigner ist jQuery die JavaScript-Bibliothek der ersten Wahl, wenn es um Effekte, Animationen und zeitgemäße Kosmetik für Internetseiten geht. Überfährt der Nutzer den Menüpunkt mit dem Mauszeiger gibt es eine lustige Farbüberblendung, oder öffnet er die Textbox, so öffnet sie sich mit einer sanften Animation. Alles schon gesehen. Nichts Neues.
Cobus Besters Blog ist anders. Die Seite kommt mit wenig grafischen Elementen aus und ist eher spartanisch gehalten. Was das Blog zu etwas Besonderem macht, ist der Scrolleffekt in den Sprechblasen links und rechts. Man blickt wie durch eine Lochmaske auf die dahinterliegende Ebene und, passend zu Position und Inhalt, werden dort grafische Symbole angezeigt.
Durch den gezielten und reduzierten Einsatz von jQuery kommt die Animation gut zur Geltung, und es wirkt nicht überladen oder deplatziert.
Wollen wir nun herausfinden, wie der Webdesigner aus Südafrika diesen Effekt erstellt hat, wird es uns denkbar leicht gemacht. Auf der Seite »About« erlaubt er einen kurzen Blick hinter die Kulissen. Hier wird auf die entsprechenden Code-Schnipsel und Referenz-Seiten verlinkt, und wir erfahren, dass auch er das Rad nicht neu erfinden musste.
Eine gute Idee ist oftmals schwerer zu finden als die passende Technik.
Henry Zeitler ist gelernter Mediengestalter und arbeitet seit 2006 als Webproducer in Düsseldorf. Codeoptimierung, Semantik und Zugänglichkeit haben sich zu seiner Leidenschaft entwickelt, die über das berufliche Engagement hinaus geht. Unter www.freizeitler.de veröffentlicht er Experimente und Erkenntnisse.
Dies ist ein Text zur Aktion Sonnenseiten: Webkrauts loben – höchst subjektiv – einzelne Details von Webseiten. Entgegen unserer Gewohnheit steht diesmal nicht der Quelltext, sondern die Idee im Mittelpunkt.
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Ein wirklich gelungenes Beispiel, dass ich im Februar mal bei mir vorgestellt hatte. Mein Lieblings-Blogdesign 2010. Es ist das, was ich mir unter gelungenem minimalistischen Blogdesign vorstelle.
Kommentar von Björn - 24. Juni 2010 um 08:59
Nette Beispiele… Leider nichts wirklich neues dabei und auch nichts wirklich besonders auffallendes.
mit JQuery ist (in der richtigen dosierung) noch so viel mehr möglich!
Kommentar von Omar Medani - 13. Juli 2010 um 10:30