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	<title>Webkrauts &#187; „Maßgebend is auf’n Platz!“</title>
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		<title>„Maßgebend is auf’n Platz!“ – Abschlusstabelle</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 15:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[„Maßgebend is auf’n Platz!“]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_teaser.gif" alt="Fussball-Aktion Teaser-Symbol" /></p><p>Zum Saisonstart haben sich die <span lang="en">Webkrauts</span> den Internetauftritten aller 36 Bundesliga&#173;vereine gewidmet und  und <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/11/massgebend-is-aufn-platz-im-test-webseiten-von-bundesligavereinen/">sie auf moderne <span lang="en">Web</span>standards</a> getestet.</p>
    
<p><strong>Nun <a href="http://www.webkrauts.de/bundesligatest07/">liegt die Abschlusstabelle vor</a>, die die Stärken und Schwächen aller 36 Seiten aufzeigt.</strong></p>

<img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_ende.gif" alt="Symbol Fußball-Test" class="bild-rechts" />
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball.gif" alt="Symbol Fußball-Aktion" /></p>
<p>Zum Saisonstart haben sich die <span lang="en">Webkrauts</span> den Internetauftritten aller 36 Bundesliga&shy;vereine gewidmet und  und <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/11/massgebend-is-aufn-platz-im-test-webseiten-von-bundesligavereinen/">sie auf moderne <span lang="en">Web</span>standards</a> getestet.</p>
<p><strong>Nun <a href="http://www.webkrauts.de/bundesligatest07/">liegt die Abschlusstabelle vor</a>, die die Stärken und Schwächen aller 36 Seiten aufzeigt.</strong></p>
<p><img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_ende.gif" alt="Symbol Fußball-Test" class="bild-rechts" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Maßgebend is auf’n Platz!“ – Teil XII</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/09/02/massgebend-is-aufn-platz-teil-xii/</link>
		<comments>http://www.webkrauts.de/2007/09/02/massgebend-is-aufn-platz-teil-xii/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2007 12:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[„Maßgebend is auf’n Platz!“]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_teaser.gif" alt="Fussball-Aktion Teaser-Symbol" /></p><p>Saisonabschluss nun auch in der zweiten Bundesliga: Heute mit unserem persönlichen <span lang="en">Web</span>meister 2007: Mainz ’05.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball.gif" alt="Symbol Fußball-Aktion" /></p>
<p><strong>Zum Saisonstart widmen sich die <span lang="en">Webkrauts</span> den Internetauftritten aller 36 Bundesliga&shy;vereine und <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/11/massgebend-is-aufn-platz-im-test-webseiten-von-bundesligavereinen/">testen sie auf moderne <span lang="en">Web</span>standards</a>. Erst am letzten Spieltag entscheidet sich der Kampf um die <span lang="en">Web</span>krauts-Meisterschale: Der <abbr>FSV</abbr> Mainz ’05 siegt nahezu unangefochten.</strong></p>
<h4 id="fsv-mainz"><abbr>FSV</abbr> Mainz ’05</h4>
<p>Auch der <a href="http://www.mainz05.de/"><span lang="en">Web</span>seite des Mainzer Karnevalsvereins</a> ist eine Seite vorgeschaltet. Sie gibt in einem aufwändigen <span lang="en">Flash</span>-Intro einige Eindrücke von der Stimmung am Bruchweg mit, wobei der Ton unvermittelt einsetzt, was ja eine Todsünde ist. Hinzu kommt eine Information zum nächsten Spiel und Links zum Ticketshop, dem Hauptsponsor und zur Hauptseite.</p>
<p><img class="bild-links" id="image270" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/09/mainz05.png" alt="Screenshot der Webseite von Mainz ’05, verkleinert" />Dort gibt es allerhand zu entdecken. Neben einem großen, auf <span lang="en">JavaScript</span> basierendem, <span lang="en">Top-News</span>-Bild gibt es Informationen zum nächsten und zum letzten Spiel sowie das Portrait eines Spielers. Überhaupt ist die Seite sehr reduziert und nicht so informationsüberladen, wie man das von manch anderer Seite im Test behaupten kann &#8211; das gefällt.</p>
<p>Ein Blick unter die Haube zeigt dann, dass Könner am Werk waren: Semantischer Quelltext ohne Tabellen und <span lang="en">JavaScript</span>, welches (bis auf die Werbung) unaufdringlich eingebaut wurde. Mit 10 Validierungsfehlern spielt der <abbr>FSV</abbr> Mainz ’05 auf ganz hohem Niveau mit. Etwas verwirrend ist, dass die Navigation &#8211; obwohl optisch oben &#8211; per Tastatur nach dem Haupttext der Seite angesprungen wird. Versteckte Sprunglinks machen es aber möglich direkt zur Navigation zu springen.</p>
<p>Doch es ist nicht alles <span lang="en">championsleague</span>reif bei den Mainzern: Die graue Schrift ist zu klein und hat zu wenig Kontrast, dafür kann sie ganz gut vergrößert werden. Leider sind die Haupt- und die Seitennavigation nicht vergrößerbar, da sie aus Bildern bestehen. Das ist schade und trübt den ansonsten hervorragenden Gesamteindruck.</p>
<p><em>Hinweis: An der Erstellung der <span lang="en">Web</span>seite von Mainz ’05 waren Mitglieder der Webkrauts beteiligt.</em></p>
<p>Kommentator: <cite>Eric Eggert</cite></p>
<h4 id="alemannia-aachen">Alemannia Aachen</h4>
<p>Die Webseite von <a href="http://www.alemannia-aachen.de/">Alemannia Aachen</a> ist stimmig und auffällig in den Vereinsfarben schwarz und gelb gehalten. Sie ist sehr informationsreich, allerdings konnten sich die Verantwortlichen leider nicht für die wichtigsten Informationen für die Startseite entscheiden, sie fanden wohl alles wichtig. Das führt zu einem Gesamtgewicht der Startseite von einem guten halben <span lang="en">Megabyte</span>. Für Modemnutzer ist dies ein Graus, aber selbst mit <abbr>DSL</abbr> wartet man recht lange.</p>
<p><img class="bild-rechts" id="image271" class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/09/aachen.png" alt="Screenshot von der Webseite von Alemannia Aachen, verkleinert" />Basis der Seite ist ein Tabellen<span lang="en">layout</span>. Auch ein detaillierter Blick auf den <span lang="en">Code</span> zeigt keine modernen Ansätze der Webentwicklung. Wir finden massenweise <span lang="en">Inline-JavaScripts</span>, einige Elemente sind nicht richtig geschlossen. Die wenigsten Bilder haben ein <code>alt</code>-Attribut und ohne Bilder ist die obere Navigation nicht bedienbar. Auch semantisch ist diese Seite ein voller Reinfall: Auf der Startseite befindet sich keine einzige Überschrift. Optisch auszumachende Überschriften sind einfach nur Links in größerer Schrift. Und auch in den Tiefen des Auftritts befinden sich maximal eine Überschrift, sozusagen als Seitentitel.</p>
<p>Weitere Semantik fehlt komplett. Absätze sind im wesentlichen unbekannt, werden aber im Einzelfall schonmal statt einer Liste  genutzt. Dafür gibt es für die betreuende Agentur eindeutig die rote Karte und die Profilizenz wird entzogen. Die Navigation ist ohne JavaScript nutzbar, die untere Navigation ist dank des schwachen Kontrasts fast versteckt. Optische und konzeptionelle Patzer addieren sich bei Alemannia Aachen zu miserablem <span lang="en">Code</span>. Das reicht eigentlich nur für den Amateurstatus.</p>
<p>Kommentator: <cite>Jens Grochtdreis</cite></p>
<h4 id="fc-augsburg"><abbr>FC</abbr> Augsburg</h4>
<p>Auf geht’s zum Anpfiff des <abbr>FC</abbr> Augsburg – wobei „Anpfiff“ durchaus im Sinne einer Schimpftirade verstanden werden kann. Was hier an <span lang="en">Web</span>auftritt abgeliefert wird, verursacht einem Verfechter standardkonformer Webauftritte schon einige Magenschmerzen.</p>
<p><img id="image272" class="bild-rechts" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/09/augsburg.png" alt="Screenshot von der Webseite des FC Augsburg, verkleinert" />Schon die vorgeschaltete Seite lässt nichts Gutes erahnen, bewirkt ein Abschalten des Stylesheets doch gerade einmal, dass ein (!) einziger Link auf der Seite seine Unterstreichung verliert. Das komplette <span lang="en">Design</span> der Seite wirkt etwas angestaubt und entsprechend präsentiert sich dann auch der Quelltext der folgenden Seiten im Retro-Stil: Wild wurden <code>div</code>-Container mit tief verschachtelten Tabellen gemischt und von <code>margins</code> haben die Entwickler auch anscheinend noch nie etwas gehört – Einrückungen werden konsequent durch nichtumbrechende Leerzeichen realisiert. Abwechslungsreich geht es bei der Verwendung von Elementen zu: Hier finden sich gleichberechtigt <code>&lt;b&gt;</code>- und <code>&lt;strong&gt;</code>-Elemente, und auch lange nicht mehr gesehene <code>&lt;font&gt;</code>-Konstrukte haben hier eines der letzten Biotope gefunden.</p>
<p>Halbzeit! Noch von den Fouls im <span lang="en">Markup</span> erschüttert widme ich mich einer genaueren Betrachtung der <span lang="en">Usability</span>. Und zumindest hier kann der <abbr>FC</abbr> Augsburg einigen verlorenen Boden wieder gutmachen: Das Menü präsentiert sich aufgeräumt und erwartungsgemäß auf der linken Seite. Ein <span lang="en">Breadcrumb</span>-Pfad über den eigentlichen Inhalten zeigt jederzeit den aktuellen Aufenthaltsort des Besuchers an – gut gemacht!  Lediglich die „<span lang="en">Quicklinks</span>“ hängen etwas uninspiriert auf der rechten Seite herum und ändern von Seite zu Seite ihre Position.</p>
<p>Da ertönt auch schon der Schlusspfiff! Endergebnis der <abbr>W3C</abbr>-Validierung nach 90 Spielminuten: 54 zu 0 bereits auf der Startseite.</p>
<p>Kommentator: <cite>Andreas Demmer</cite></p>
<h4 id="vfl-osnabrueck"><abbr>VfL</abbr> Osnabrück</h4>
<p>Die <span lang="en">Web</span>seite des Osnabrücker Zweitliga-Aufsteigers bietet einen zweigespaltenen Eindruck. Hervorgerufen wird dieser von der vorgeschalteten Startseite, die zwar optisch recht nett daherkommt, jedoch herzlich wenig Informationen bietet. Ein passender Klick bringt den Besucher dann aber auf die eigentliche Hauptseite, die mit einer übersichtlichen Navigation oben und am linken Rand und einem zentrierten Nachrichtenbereich Informationen zum Verein bietet. Der rechte Rand der Seite ist Werbekunden und Sponsoren vorbehalten.</p>
<p><img id="image273" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/09/osnabrueck.png" alt="Screenshot von der Webseite des VfL Osnabrück, verkleinert" />Im Hinblick auf die Einhaltung von Webstandards ist die Seite des <abbr>VfL</abbr> leider eine Katastrophe. Semantik in der Auszeichnung ist nicht zu erkennen, die Seiten validieren nicht, Navigation per Tastatur ist gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich und <code>alt</code>-Attribute für Bilder konnte ich überhaupt keine entdecken. Die Standardschriftgröße wurde mit 8&nbsp;Punkt (!) angegeben; eine Einheit, die in Bildschirmausgaben definitiv nichts zu suchen hat.</p>
<p>Der Inhalt findet sich in einem tief verschachtelten Tabellenverschlag, wobei manche Tabellen in der einzigen enthaltenen Zelle nur ein Bild enthalten und somit auch weniger dem Layout als eher dem Selbstzweck dienen. Vergrößert man die voreingestellte Schriftgröße in Maßen, bleibt die Seite navigier- und lesbar. <span lang="en">JavaScript</span> wird nur sehr sparsam eingesetzt und dient eher der Steuerung der zahlreichen Werbeelemente. Die Bedienung der Seite leidet nicht, wenn man <span lang="en">JavaScript</span> deaktiviert hat. Positiv zu erwähnen ist, dass man vom <abbr>VfL</abbr> nicht mit <span lang="en">Popups</span> genervt wird. Von der Nichteinhaltung der <span lang="en">Web</span>standards abgesehen, bleibt ein positiver Eindruck. Aus Sicht eines <span lang="en">Web</span>krauts lautet das Urteil jedoch: „höchst verbesserungswürdig“.</p>
<p>Kommentator: <cite>Stefan David</cite></p>
<p>	<img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_ende.gif" alt="Symbol Fußball-Test" class="bild-rechts" /></p>
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		</item>
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		<title>„Maßgebend is auf’n Platz!“ – Teil XI</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/08/30/massgebend-is-aufn-platz-teil-xi/</link>
		<comments>http://www.webkrauts.de/2007/08/30/massgebend-is-aufn-platz-teil-xi/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 03:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[„Maßgebend is auf’n Platz!“]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webkrauts.de/2007/08/30/massgebend-is-aufn-platz-teil-xi/</guid>
		<description><![CDATA[<p><img class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_teaser.gif" alt="Fussball-Aktion Teaser-Symbol" /></p><p>Zum Saisonabschluss in der ersten Bundesliga treten vier Vereine gegeneinander an: Der Hamburger <abbr>SV</abbr>, der 1. <abbr>FC</abbr> Nürnberg, <abbr>VfL</abbr> Bochum und der <abbr>VfL</abbr> Wolfsburg.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball.gif" alt="Symbol Fußball-Aktion" /></p>
<p><strong>Zum Saisonstart widmen sich die <span lang="en">Webkrauts</span> den Internetauftritten aller 36 Bundesliga&shy;vereine und <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/11/massgebend-is-aufn-platz-im-test-webseiten-von-bundesligavereinen/">testen sie auf moderne <span lang="en">Web</span>standards</a>. Saisonabschluss bei den Webkrauts mit dem <abbr>HSV</abbr>, Nürnberg, Bochum und Wolfsburg.</strong></p>
<h4 id="hamburger-sv">Hamburger <abbr>SV</abbr></h4>
<p>Pünktlich zum Saisonbeginn präsentiert sich der <a href="http://www.hsv.de">Hamburger Sportverein</a> in neuem Outfit, technischer Coach ist nun Typo3. Das Layout ist bis auf das Laufband gelungen, doch ansonsten läuft es nicht so rund. Die Hamburger kassieren schon vor dem Einlauf ins Stadion die ersten roten Karten: der „Weiter“-Button, die „mehr hier“-Grafiken und das „HSH Nordbank Arena“-Logo allesamt ohne Alternativtext, damit für die Navigation und die nächste Runde disqualifiziert.</p>
<p><img class="bild-links" id="image264" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/hsv.png" alt="Screenshot der Webseite des HSV, verkleinert" />Die Hanseaten suchen den Angriff: während der <span lang="en">Validator</span> für die Vorschaltseite noch 92&nbsp;Fehler einstecken musste, geht er im unsportlichen Kampf mit der Hauptseite durch rekordverdächtige 530&nbsp;Fouls fast zu Boden, während den Besuchern ein unnötiges <span lang="en">Popup</span>-Fenster präsentiert wird.</p>
<p>Mangelhaftes Kombinationsspiel auch bezüglich der Semantik: Navigationslisten und <code>&lt;h3></code> reichen offensichtlich, zusätzliche Impulse erhofft man sich durch Einsatz von 1-Pixel-<abbr>GIF</abbr>s und <code>&lt;br&gt;</code>-Elemente der Uwe-Seeler-Ära.</p>
<p>Der <abbr>HSV</abbr>-Besucher muss bei der Hauptnavigation mitdenken: Nur wer <abbr>CSS</abbr> abschaltet, kommt auch ohne <span lang="en">JavaScript</span> weiter. Das Navigieren mit der Tastatur ist bei aktiviertem <span lang="en">JavaScript</span> möglich, auf dunkelblauem Grund hätte man sich allerdings eine <code>a:focus</code>-Deklaration ebenso sehr gewünscht wie Alternativtexte für die interessanten Fotos. Die Navigationsstruktur ist zwar stringent und nachvollziehbar, doch die durch <span lang="en">JavaScript</span> generierte Minimalschrift und zu kleine Klickflächen sind alles andere als benutzerfreundlich.</p>
<p>Die Orientierung innerhalb des Zwei-Spalten-<span lang="en">Layouts</span> ist gut gelöst, das professionelle <span lang="en">Design</span> und eine unaufdringliche <span lang="en">Flash</span>-Animation bestimmen die angenehme Optik. Die Schriftgröße ist trotz ausreichender Kontraste etwas zu klein geraten, dafür ist eine Schriftvergrößerung in mehreren Stufen möglich. Ein <span lang="en">Link</span> zum Seitenanfang hätte der Funktionalität gut getan, vorbildlich dagegen die generierte Druckversion: man spart Verbrauchsmaterial und bekommt die wichtigen Inhalte.</p>
<p>Kommentator: <cite>Nils Pooker</cite></p>
<h4 id="fc-nuernberg">1. <abbr>FC</abbr> Nürnberg</h4>
<p>Laute Musik ist das erste, was einem von der <span lang="en">Web</span>seite des <a href="http://www.fcn.de/">1. <abbr>FC</abbr> Nürnberg</a> in Erinnerung bleibt. Die Vorschaltseite, auf der diese Musik zu hören ist komplett <span lang="en">flash</span>basiert, bietet aber auch ohne <span lang="en">JavaScript</span> und/oder <span lang="en">Flash</span> ihre Inhalte an, inklusive eines Links zur wirklichen Startseite.</p>
<p><img class="bild-links" id="image265" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/nuernberg.png" alt="Screenshot der Webseite des 1. FC Nürnberg, verkleinert" />Direkt zu Beginn der Seite werden über 600&nbsp;Zeilen <span lang="en">JavaScript</span> geladen. Es folgen knapp 50&nbsp;Zeilen mit versteckten <code>div</code>s, die die Subnavigation darstellen sollen und in die lieblos Links hintereinander hineingeschrieben sind. Erst dann folgt die obligatorische <span lang="en">Layout</span>tabelle mit der Hauptnavigation. Dass es hierfür mittlerweile so etwas wie „Listen“ gibt, hat sich derweil noch nicht bis nach Nürnberg herumgesprochen.</p>
<p>Die Navigation ist besonders clever umgesetzt, reagiert sie doch nur auf Mausberührung. Wer auf die Benutzung einer Seite per Tastatur angewiesen ist, schaut in die Röhre und kann die Unterpunkte der Menüs nicht erreichen. Auch auf den Seiten zu denen die Hauptmenüpunkte führen, findet sich keine Möglichkeit diese Unterpunkte aufzurufen.</p>
<p>Die Schriftgröße ist in Ordnung, bietet aber keine Möglichkeit der Vergrößerung. Einen weiteren groben Fehler aus Zugänglichkeitssicht hat man sich bei der Verwendung von Alternativtexten erlaubt: Statt sinnvolle Inhalte wird das <code>alt</code>-Attribut zwar angegeben, aber leer gelassen. Das bedeutet, dass ein <span lang="en">Screenreader</span>nutzer noch nicht einmal den Dateinamen eines Bildes vorgelesen bekommt. Alle Links der linken Spalte bleiben ihm dadurch ebenfalls unzugänglich.</p>
<p>Kommentator: <cite>Eric Eggert</cite></p>
<h4 id="vfl-bochum"><abbr>VfL</abbr> Bochum</h4>
<p>Der nähere Blick auf das blau-weiß strahlende (<span lang="en">Web</span>-)Stadion des <a href="http://www.meinvfl.de/"><abbr>VfL</abbr> Bochum 1848</a> stellt selbst den größten Fan auf eine harte Probe. Ein überaus vertracktes <span lang="en">Frameset</span> (von 1848?) hilft kurzfristig beim Vertuschen der vielen <span lang="en">Fouls</span>, die dem Schiedsrichter des <abbr>W3C</abbr> allerdings nicht verborgen bleiben, der eine gelbe Karte nach der anderen zückt. Die Mannschaftsteile <code>&lt;hx&gt;</code> und <code>&lt;li&gt;</code> sucht man beispielsweise vergebens auf dem Rasen. Dafür gibt es Rot &#8211; ohne Diskussion!</p>
<p><img class="bild-rechts" id="image266" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/bochum.png" alt="Screenshot der Webseite des VfL Bochum, verkleinert" />Ziemlich unelegant humpeln verschachtelte <span lang="en">Layout</span>tabellen über den Platz, die nicht nur semantisch total fehlbesetzt sind, sondern in dieser geballten Form ein grandiose Aufblähung des Quelltexts zur Folge haben und für einen unübersichtlichen <span lang="en">Code</span>-Salat sorgen. Beim <abbr>VfL</abbr> muss nochmals ganz neu aufgestellt werden.</p>
<p>Ist man als Zuschauer auf Sehhilfen angewiesen, bekommt man schnell ein Problem: Bei einer Schriftvergrößerung verschwinden Teile der Hauptnavigation unter dem Inhaltsbereich. Man kann dann eigentlich direkt das Stadion verlassen: hier geht gar nichts mehr. Eine sinnvolle Navigation per Tastatur ist in Bochum auch nicht vorgesehen und die <code>alt</code>-Attribute sucht der darauf angewiesene Besucher vergebens.</p>
<p>Man trifft sich ja bekanntlich immer zweimal im Leben: den VfL mit Sicherheit beim nächsten Mal nur noch in der Bezirksliga wenn nicht ganz schnell alle Spieler ordentlich angezogen auf ihren Plätzen stehen (und kicken) .</p>
<p>Kommentator: <cite>Maxx Hilberer</cite></p>
<h4 id="vfl-wolfsburg"><abbr>VfL</abbr> Wolfsburg</h4>
<p>Der Bundesligist <a href="http://www.vflwolfsburg.de/"><abbr>VfL</abbr> Wolfsburg</a> begrüßt seine <span lang="en">Online</span>-Besucher mit einer vorgeschalteten Startseite, die jedoch wenigstens sinnvolle Direkteinstiege in verschiedene Bereiche der Website anbietet. Unterdrückt man die Anzeige von Grafiken, bleibt auf der ganzen Seite aber nur eine Abfolge von Sponsorennamen übrig. Der Start in den <span lang="en">Web</span>auftritt geht dann genauso daneben wie der Saisonstart der Wölfe.</p>
<p><img class="bild-rechts" id="image267" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/wolfsburg.png" alt="Screenshot der Webseite des VfL Wolfsburg, verkleinert" />Auf der eigentlichen Seite begrüßt uns eine klar unterteilte Struktur im typischen Grün der Wolfsburger mit übersichtlicher Navigation aber aufdringlicher Werbung. Ohne Grafiken verliert die Seite ihre Hauptnavigation. Die einzigen <clde>alt</clde>-Attribute werden für Grafiken mit dem Namen „Trenner“ vergeben; als würde man statt der Mannschaftsaufstellung die Namen der Balljungen durchsagen. Auch sonst wurde Semantik scheinbar bei der ausführenden Agentur nicht ausreichend <span lang="en">train</span>iert; die meisten Versuche landen im Abseits. Für mehr als Überschriften der dritten Ebene hat es kaum gereicht.</p>
<p>Die Standard-Schriftgröße wird mit viel zu kleinen 62,5&nbsp;Prozent vorgegeben, um dann die Texte im Inhalt wieder auf das 1,2-fache zu vergrößern. Bei Schriftvergrößerung durch den Benutzer bleibt die Seite jedoch nahezu ohne Einschränkungen benutzbar.</p>
<p>Bei ausgeschaltetem JavaScript gibt es kaum Einschränkungen, bis auf einige Gimmicks konnte ich keinen Spielerausfall feststellen. Der Quelltext ist zwar nicht valide, aber die Fehler sind mit wenig Aufwand abzustellen; es handelt sich weniger um Stockfehler als um kleine Unaufmerksamkeiten – aber auch so werden Spiele entschieden.</p>
<p>Dass sich Wolfsburg mit dieser Seite vermutlich in der oberen Hälfte der Webkrauts-Tabelle finden wird, ist kein Zeichen der spielerischen Qualität sondern eher das Versagen der Gegner. Kein Grund zum Feiern!</p>
<p>Kommentator: <cite>Stefan David</cite></p>
<p>	<img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_ende.gif" alt="Symbol Fußball-Test" class="bild-rechts" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Maßgebend is auf’n Platz!“ – Teil X</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/08/27/massgebend-is-aufn-platz-teil-x/</link>
		<comments>http://www.webkrauts.de/2007/08/27/massgebend-is-aufn-platz-teil-x/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 03:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[„Maßgebend is auf’n Platz!“]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_teaser.gif" alt="Fussball-Aktion Teaser-Symbol" /></p><p>Dem harten Webstandards-<abbr>TÜV</abbr> stellen sich heute die Vereine aus Kaiserslautern, Koblenz und Hoffenheim.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball.gif" alt="Symbol Fußball-Aktion" /></p>
<p><strong>Zum Saisonstart widmen sich die <span lang="en">Webkrauts</span> den Internetauftritten aller 36 Bundesliga&shy;vereine und <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/11/massgebend-is-aufn-platz-im-test-webseiten-von-bundesligavereinen/">testen sie auf moderne <span lang="en">Web</span>standards</a>. Heute sind drei Vereine aus dem Südwesten der Republik dran.</strong></p>
<h4 id="fc-kaiserslautern">1. <abbr>FC</abbr> Kaiserslautern</h4>
<p>Der <a href="http://fck.de/">1. <abbr>FC</abbr> Kaiserslautern</a> hat als einziger Verein eine reine <span lang="en">Flash</span>-Seite. Nachdem man sich auf der Vorschaltseite dafür entschieden hat nun tatsächlich fck.de und nicht fck-dauerkarten.de aufzusuchen, bekommt man einen Ladebalken vorgesetzt und darf sich dann ein Intro anschauen. Als &#034;Das Herz der Pfalz&#034; bezeichnet sich der <abbr>FCK</abbr> darin, durch einen Klick auf den beliebten Text &#034;<span lang="en">Skip Intro</span>&#034; kann man dem Filmchen aber entfliehen.</p>
<p><img class="bild-links" id="image260" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/fck.png" alt="Screenshot der Webseite des 1. FC Kaiserslautern, verkleinert" />Sich über den <abbr>HTML</abbr>-<span lang="en">Code</span> herzumachen hat keinen Sinn, er besteht quasi nur aus <span lang="en">JavaScript</span>, das dazu gedacht ist, den <span lang="en">Flash</span>film anzuzeigen. Entsprechend sind die Nachteile bei der Benutzung der Seite: Sobald das Seitenverhältnis der Seite nicht mehr stimmt, gibt es horizontale und vertikale <span lang="en">Scroll</span>leisten. Es gibt keine direkten Adressen um <abbr>z.B.</abbr> von außen auf <span lang="en">News</span>-Artikel zugreifen zu können und die Schriftgröße verändert sich mit der Größe des Browserfensters. Wenn man die Seite nicht im Vollbild anschaut, hat man kaum eine Chance, den Text zu erkennen. Er ist auch nicht vergrößerbar.</p>
<p>Die Navigation ist aufgeteilt. Unten befindet sich die Hauptnavigation in Form symbolisierter Fans. Die (animierten) Fanschatten müssen dann aufstehen um die Unterpunkte anzuzeigen, was natürlich ein wenig dauert. Oben befindet sich &#8211; nach einen Klick auf einen Hauptnavigationspunkt &#8211; die entsprechenden Unterkategorien sowie ein Vor-und-Zurück-Button, der die Browserfunktion ersetzt. Statt auf die Überschriften klicken zu können, muss man den Text „mehr“ auswählen, um Texte fertig zu lesen, was &#8211; genau wie das nicht funktionierende Scrollrad an der Maus &#8211; nicht den Gewohnheiten der Benutzer entspricht.</p>
<p>Kommentator: <cite>Eric Eggert</cite></p>
<h4 id="tus-koblenz"><abbr>TuS</abbr> Koblenz</h4>
<p>Koblenz, erst seit kurzem mit der <a href="http://www.tuskoblenz.de/"><abbr>TuS</abbr></a> in die zweite Liga aufgestiegen, versucht mit <abbr>XHTML</abbr> direkt den Steilpass in die Spitze zu spielen, allerdings mit viel zu wenig Druck und ohne technische Finesse. Die Intro-Seite soll zwischen Ticket-Verkauf und Shop aufteilen, ein lustiges <span lang="en">Flash</span>-Filmchen informiert über die anstehenden Spiele dieser Saison und darunter liegt eine <span lang="en">Enter</span>-Schaltfläche. Beim Klicken auf eben jenes <span lang="en">Enter</span> nervt ein <span lang="en">Pop-Up</span> und verdeckt den Blick auf eine gruselig gestaltete Webseite. Das <span lang="en">Design</span> der Dauerkarten hat mehr  <span lang="en">Appeal</span>.</p>
<p><img class="bild-links" id="image261" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/koblenz.png" alt="Screenshot der Webseite der TuS Koblenz, verkleinert" />Wer ohne <span lang="en">Flash</span> unterwegs ist, erfährt nur über die <abbr>URL</abbr>, auf welcher Seite er sich befindet. Ohne <span lang="en">JavaScript</span> bleiben einem wenigstens lästige <span lang="en">Pop-Ups</span> erspart, in denen ohnehin nicht viel zu sehen ist. Dafür funktioniert die altbackene <span lang="en">Browser</span>weiche dann nicht mehr; die wäre bei moderner Umsetzung mit <span lang="en">Web</span>standards ohnehin unnötig. Immerhin hat man einige Alternativtexte lose über die Seite verteilt, hält sich dafür aber nicht an <abbr>W3C</abbr>-Standards für <abbr>XHTML</abbr> und <abbr>CSS</abbr>. Stolze 237 <span lang="en">Kilobyte</span> wiegt die Seite, die meisten <span lang="en">Bytes</span> opfert man für schlecht komprimierte Grafiken. Geht es nach den <span lang="en">Web</span>standards, steigt Koblenz mit verschachtelten <span lang="en">Layout</span>-Tabellen, nicht skalierbarer Schrift und mangelhafter <span lang="en">Usability</span> in die Bezirksliga ab.</p>
<p>Kommentator: <cite>Ansgar Hein</cite></p>
<h4 id="tsg-hoffenheim"><abbr>TSG</abbr> Hoffenheim</h4>
<p>Tradition gehört zu den wichtigsten Gütern im Fußball. Darum wird der Zweitligaaufsteiger <a href="http://www.tsg-hoffenheim.de/">1899 Hoffenheim</a>, das »Spielzeug« des »Kraichgau-Abramowitschs« und <abbr>SAP</abbr>-Chefs Dietmar Hopp, in Fan-Kreisen als traditionsloser Plastik-Klub betrachtet. Was aber nicht korrekt ist, denn diese pflegt eine ganz besondere Tradition: Nämlich die, auf der Startseite einen <span lang="en">News</span>ticker als Java-<span lang="en">Applet</span> zu laden. Als das modern war, spielte Hoffenheim noch in der Verbandsliga&#8230;</p>
<p><img class="bild-links" id="image262" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/hoffenheim.png" alt="Screenshot der Webseite des TSG Hoffenheim, verkleinert" />Verbandsliga also. Der <span lang="en">Validator</span> findet alleine auf der Startseite (trotz des genügsamen <abbr>HTML</abbr>4.01 <span lang="en">Transitional</span>) 116&nbsp;Fehler. Es werden Zeichen verwendet (Euro), die im gewählten Zeichensatz <abbr>ISO</abbr>-8859-1 gar nicht vorhanden sind. Das <span lang="en">Layout</span> besteht aus Tabellen und muss auch noch auf das gute alte <samp lang="en">Spacer.gif</samp> zurück greifen, um das ziemlich simple <span lang="en">Layout</span> in Form zu halten. Zu allem Überfluss stimmt die Verschachtelung der Elemente nicht, <abbr>z.B.</abbr> steht mitten im <code>td</code> ein einsames <code>&lt;/div></code> und sieht von seinem öffnenden <code>&lt;div></code> noch weniger als die Hoffenheimer Abwehr bei der Auftaktniederlage gegen Wehen von den gegnerischen Eckbällen. Semantik ist abwesend, unter einer Überschrift versteht man in Hoffenheim <code>span class="headline"</code>. Fazit: Aufbau und Semantik sind sehr »traditionell«, im Jahr 2007 aber Verbandsliganiveau.</p>
<p>Die Site ist in ihrem schlichten, aber akzeptablen <span lang="en">Design</span> (bis auf das undefinierbare blaue Etwas im Hintergrund) gut gegliedert, und man findet sich in der <span lang="en">JavaScript</span>-Klapp-Navigation schnell zurecht. Wenn man <span lang="en">JavaScript</span> und eine Maus benutzen kann. Ohne ist die Seite nicht mehr bedienbar.</p>
<p>Fazit: Der »Emporkömmling« Hoffenheim hat den Sprung in die Profiliga, was die <span lang="en">Web</span>seite angeht, noch vor sich. Und sie ist kein Ruhmesblatt für die ausführende Agentur&#8230;</p>
<p>Kommentator: <cite>Ralf Graf</cite></p>
<p>	<img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_ende.gif" alt="Symbol Fußball-Test" class="bild-rechts" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Maßgebend is auf’n Platz!“ – Teil IX</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/08/26/massgebend-is-aufn-platz-teil-ix/</link>
		<comments>http://www.webkrauts.de/2007/08/26/massgebend-is-aufn-platz-teil-ix/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 04:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomas Caspers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[„Maßgebend is auf’n Platz!“]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webkrauts.de/2007/08/26/massgebend-is-aufn-platz-teil-ix/</guid>
		<description><![CDATA[<p><img class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_teaser.gif" alt="Fussball-Aktion Teaser-Symbol" /></p><p>Heute treten zwei Traditionsvereine gegeneinander an. <abbr>FC</abbr> <abbr>St.</abbr> Pauli gegen den <abbr>FC</abbr> Köln.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image220" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball.gif" alt="Symbol Fußball-Aktion" /></p>
<p><strong>Zum Saisonstart widmen sich die <span lang="en">Webkrauts</span> den Internetauftritten aller 36 Bundesliga&shy;vereine und <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/11/massgebend-is-aufn-platz-im-test-webseiten-von-bundesligavereinen/">testen sie auf moderne <span lang="en">Web</span>standards</a>.</strong></p>
<p>Der Begriff &rsaquo;Traditionsverein&lsaquo; bedeutet in der Spielzeit 07/08 in der Regel, dass der graue Alltag in den Niederungen der zweiten Liga stattfindet. So auch bei unserer heutigen Paarung, dem <a href="http://www.fc-koeln.de/">1. <abbr>FC</abbr> Köln</a> und dem <a href="http://www.fcstpauli.de/"><abbr>FC</abbr> <abbr>St.</abbr> Pauli</a> &ndash; beides Vereine mit, um es vorsichtig auszudrücken, sehr traditionellen <span lang="en">Web</span>-Auftritten.</p>
<h4>Pauli gegen Köln &ndash; der Welt&shy;pokal&shy;sieger&shy;besieger gegen den Karnevalsverein</h4>
<p><img id="image251" class="bild-rechts" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/fc-pauli.jpg" alt="Fahnen von Köln und Pauli in der Kölner Südkurve" /> Bereits beim Warmlaufen stolpert der Validator bei beiden über Fehler, die durchaus vermeidbar wären. Wie so oft sind es die Standard&shy;situationen, in denen Eigen&shy;tore wie uncodierte Ampersands, <abbr>XHTML</abbr>-Syntax in <abbr>HTML</abbr> und anders&shy;herum, fehlende oder falsch geschlossene End-<span lang="en">Tags</span>, historisch überholtes wie <code>&lt;marquee&gt;</code> usw. fallen.</p>
<p>Bilder sind bei den Geißböcken fast durchgängig mit leeren <code>alt</code>-Attributen ausgezeichnet, lediglich einige besitzen einen sinn&shy;vollen Alternativ&shy;text. Dieser ist jedoch meistens redundant, da er im Text noch mal wieder&shy;holt wird. In diesem Punkt gibt es auch für das Freuden&shy;haus der Liga nicht nur vom Validator die gelb-rote Karte: einige Bilder haben vorbildliche Alternativ&shy;texte, aber bei vielen fehlt das im Regel&shy;buch vorgeschriebene <code>alt</code>-Attribut komplett. Mangels Alternativen würde ein <span lang="en">Screen&shy;reader</span> hier spielfluß&shy;behindernd <samp>&#034;/pics/ligencontainer/logo278.gif&#034;</samp> vorlesen.</p>
<h4>Semantik? Retter gesucht!</h4>
<p><img id="image250" class="bild-rechts" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/clubheim.jpg" alt="Clubheim des FC St. Pauli" /><br />
 Nicht nur das Stadion ist eine Baustelle, auch auf der Pauli-<span lang="en">Website</span> findet man zuhauf historische Versatz&shy;stücke aus der Frühzeit der <span lang="en">Web</span>entwicklung. Sinnvolles <span lang="en">Markup</span> bleibt am Millern&shy;tor, aber auch im Müngers&shy;dorfer Stadion in der Umkleide&shy;kabine. Insbesondere Pauli glänzt durch die nahezu vollständige Abwesen&shy;heit von sinnvollen Struktur&shy;elementen wie <abbr>z.&thinsp;B.</abbr> Überschriften. Dafür finden sich Berge von <span lang="en">Spacer</span>-<acronym>GIFs</acronym> und &amp;nbsp;, vereinzelte <span lang="en">Layout</span>-Tabellen im <acronym>CSS</acronym>-Gerüst und hart&shy;verdrahtete Formatierungen. Der Rekord auf Pauli: ein fast 30 Kilo&shy;byte großes <span lang="en">Inline-Style Sheet</span> im <abbr>HTML</abbr>-<span lang="en">Code</span>.</p>
<p>Der <abbr>FC</abbr> hat sich seit dem aktuellen <span lang="en">Relaunch</span> in diesem Bereich etwas besser aufgestellt: zumindest gibt es nun eine halb&shy;wegs brauch&shy;bare Überschriften&shy;struktur. Dass aber die bisher zu Hauf vorhandenen <code>FONT</code>-<span lang="en">Tags</span> durch <span lang="en">Inline-Styles</span> ersetzt wurden ist keine wirkliche Verbesserung, sonder nur derselbe Murks mit anderen Mitteln. Mitteln, bei denen jeder einge&shy;fleischte <a href="http://www.alistapart.com/articles/alphabet" lang="en" hreflang="en">Standardista</a> sein Fähnchen verbrennen würde.</p>
<h4>4-4-2 mit Raute &ndash; die Navigation</h4>
<p>Nicht viel zu meckern gibt es bei der Navigation von <abbr>St.</abbr> Pauli. Auch Ungeübte können sich in der klar gegliederten Struktur zurechtfinden, die keine besonderen Ansprüche an die Technik oder das Können der Nutzer stellt. Ganz anders bei der Macht am Rhein: Bei der vorherigen Version brauchte man ein ruhiges Händchen, Geduld und den unbedingten Willen, die bei der leisesten Berührung umfallenden <del>Italiener</del> <ins>Untermenüs</ins> zu bewältigen.</p>
<p>In der aktuellen Spielzeit setzt man nun auf eine <span lang="en">Flash</span>-basierte Navigation mit mikro&shy;skopisch kleinen und nicht skalierbaren Texten, die zudem nicht mit der Tastatur zu bedienen ist. Bei deaktivierten <span lang="en">Plug-Ins</span> und abge&shy;schaltetem <span lang="en">JavaScript</span> erhält man zwar eine statische Alter&shy;native, die aber ebenso wenig nutzbar ist, da viele Navigations&shy;punkte wegen Mängeln im <acronym>CSS</acronym> hinter dem Seiten&shy;inhalt verschwinden. Wie im richtigen Leben: der Geißbock träumt von <span lang="it">San Siro</span> und der <span lang="en">Anfield Road</span>, die Realität heißt aber Hermann-Löns-Stadion und Ernst-Abbe-Sportfeld &ndash; und zu mehr reicht es auch mit dieser Navigation nicht.</p>
<h4><span lang="en">Accessibility</span> in der Abseitsfalle</h4>
<p><img id="image252" class="bild-rechts" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/seuchentier.jpg" alt="Hennes, das Kölner Maskottchen als Plüschtier" /> Während die Stadien mittlerweile Zugänge für Rolli&shy;fahrer anbieten, so hat sich das Thema Barriere&shy;freiheit noch nicht bis zu den <span lang="en">Web</span>-Entwicklern herumgesprochen. Neben den fehlenden, leeren oder falschen <code>alt</code>-Attributen gehört dazu insbe&shy;sondere die Anpass&shy;barkeit an verschiedene Benutzer&shy;einstellungen und die Bedienbar&shy;keit mit alternativen Eingabe&shy;geräten. </p>
<p>Durch die scheinbar beliebige Verteilung von <code>tabindex</code>-Attributen mit der Gieß&shy;kanne erinnert die Tastatur&shy;navigation bei Pauli eher an Hüpfe&shy;kästchen denn an Systemfußball. Auch bei Kölle kein gepflegtes Kurzpaßspiel: von der Kopf&shy;zeile geht es unter Umgehung der Navi&shy;gation direkt mit einem langen Pass quer über die Seite auf die rechte Außen&shy;bahn. Nach ein paar Dribblings dort geht es zurück auf links und erneut ins Mittel&shy;feld, wo sich der Ball endgültig verliert. Ganz schlimm: wie bei vielen Typo3-Installationen wird der Tastaturfokus per <span lang="en">JavaScript</span> (<code>onfocus="blurLink(this);"</code>) geblockt &ndash; ohne Maus geht also gar nichts.</p>
<h4>Du hast die Haare schön&thinsp;&hellip;</h4>
<p>Ebenfalls ein unterirdischer Grottenkick ist die Robustheit der Gestaltung und deren technische Umsetzung. Die Rheinländer betreiben aggressives <span lang="en">Fore&shy;checking</span> &#8211; gegen Änderungen der Schriftgröße durch den Nutzer setzen sie eine Abwehr von starren Höhen&shy;angaben. Dadurch verschwinden oder überlappen Inhalte schon, sobald man nur 1-2&times; auf <kbd>Apfel-+</kbd> gedrückt hat. Gegen diese Beton&shy;abwehr mit echten Zweitliga-Qualitäten hilft nur noch das Abschalten von <acronym>CSS</acronym>, wenn man auf größere Schrift angewiesen ist und auch etwas lesen möchte. Die Hamburger machen hier im Mittel&shy;feld einige Punkte gut, aber auch dort sind Inhalte in den äußeren Spalten und den Über&shy;schriften nicht mehr lesbar, sobald der Nutzer eine etwas andere Schrift&shy;größe eingestellt hat.</p>
<p>Kommentator: <cite>Tomas Caspers</cite></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Maßgebend is auf’n Platz!“ – Teil VIII</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/08/25/massgebend-is-aufn-platz-teil-viii/</link>
		<comments>http://www.webkrauts.de/2007/08/25/massgebend-is-aufn-platz-teil-viii/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 04:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[„Maßgebend is auf’n Platz!“]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webkrauts.de/2007/08/25/massgebend-is-aufn-platz-teil-viii/</guid>
		<description><![CDATA[<p><img class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_teaser.gif" alt="Fussball-Aktion Teaser-Symbol" /></p><p>Mit Werder Bremen, Hannover ’96 und FC Hansa Rostock besuchen drei Vereine das <span lang="en">Webkrauts</span>-Testcenter, die, nach ihren Webseiten zu urteilen, Abstiegskandidaten sein müssten.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball.gif" alt="Symbol Fußball-Aktion" /></p>
<p><strong>Zum Saisonstart widmen sich die <span lang="en">Webkrauts</span> den Internetauftritten aller 36 Bundesliga&shy;vereine und <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/11/massgebend-is-aufn-platz-im-test-webseiten-von-bundesligavereinen/">testen sie auf moderne <span lang="en">Web</span>standards</a>. Heute sind drei <span lang="en">Web</span>abstiegs&shy;kandidaten bei uns zu Gast.</strong></p>
<h4 id="werder-bremen">Werder Bremen</h4>
<p>Werder empfängt seine Gäste auf einer top-altmodischen <a href="http://www.werder-online.de">Tunnelseite</a> mit unnötigen <span lang="en">Layout</span>tabellen und überladener Grafik. Die 2. Runde erreicht man nur über die <span lang="en">Button</span>leiste unterhalb der unmotiviert platzierten Trikots: eine Einzelgrafik als <span lang="en">Imagemap</span>, die sich damit klar für die Kreisklasse (Grönland) qualifiziert. Dafür zeigt man sich solidarisch zum Bremer Haushalt, für Alternativtexte und validen <span lang="en">Code</span> fehlen die Mittel.</p>
<p><img class="bild-rechts" id="image255" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/werder.png" alt="Screenshot der Webseite von Werder Bremen, verkleinert" /> Trotz raffinierter Abseitsfalle (kein <span lang="en">Doctype</span>) zählt der <span lang="en">Validator</span>  auf der <a href="http://www.werder-online.de/index.php">Hauptseite</a> rund 120 Fehlpässe. Ärgerlich und völlig unnötig sind dabei <abbr>XHTML</abbr>-Elemente im <code>head</code>-Bereich des <abbr>HTML</abbr>-4-Dokuments.</p>
<p>Das <abbr title="Content-Management-System">CMS</abbr> generiert ein veraltetes Tabellen<span lang="en">layout</span> in fixer Breite, welches in bis zu vier Ebenen verschachtelt ist. Die Problematik zeigt sich auch im Druck (<span lang="en">Print</span>-<acronym>CSS</acronym> nicht vorhanden). Die Dokumentenstruktur ist bar jeder Semantik: von Überschriften, Absätzen oder Listen keine Spur. Dafür reichlich semantisch unsinnige <code>div</code>-Container für Linklisten, insofern diese nicht durch ein <code>&lt;br&gt;</code> getrennt werden oder gleich eine eigene Tabellenzelle bekommen. Im Kopfbereich finden sich zudem <code>div</code>-Container mit <span lang="en">Inline-Styles</span> und <span lang="en">Font</span>-Elementen.</p>
<p>Die Navigation (22 Menüpunkte und eine zweite Hierarchieebene) ist bis auf Abstände und Höhen gut gelöst, leider fehlen überall <code>hover</code>-Zustände, sowie eine Pfadangabe zur Identifizierung der aktiven Seite oder eine <span lang="en">Sitemap</span>. Die Tastaturbedienung funktioniert gut. Trotz zahlreicher <span lang="en">Inline</span>-Skripte ist die Seite ohne <span lang="en">JavaScript</span> benutzbar.</p>
<p>Übersicht und Benutzerführung ist weniger gelungen, inhaltliche Schwerpunkte werden optisch nicht hervorgehoben. Die Schriftgröße ist etwas zu klein, eine Vergrößerung funktioniert bedingt um eine Stufe, bevor sich Texte in andere Bereiche schieben. Schlecht: Hinweis zur Verkehrslage als <span lang="en">Popup</span>-Fenster.</p>
<p>Kommentator: <cite>Nils Pooker</cite></p>
<h4 id="hannover-96">Hannover ’96</h4>
<p>Die <span lang="en">Web</span>seite von <a href="http://www.hannover96.de/">Hannover 96</a> lässt jeden Besucher an einer Zeitreise teilnehmen – in das Jahr 1996. Was sich zunächst interessant anhört, enttäuscht auf ganzer Linie: Unter der Haube der <span lang="en">Web</span>seite werkelt ein völlig veralteter <acronym>HTML</acronym>-4-<span lang="en">transitional</span>-Motor. Der Quelltext erinnert an die schlechte Lesbarkeit aus der <span lang="en">Microsoft FrontPage</span>-Fraktion.</p>
<p><img id="image256" class="bild-rechts" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/hannover.png" alt="Screenshot der Webseite von Hannover ’96, verkleinert" /> Diese Programme gibt es längst nicht mehr und wurden längst ersetzt – aus gutem Grund. Bei Hannover 96 ist das Grundgerüst hingegen noch geblieben, und wahrscheinlich im Laufe der Jahre immer mehr gewachsen. Fraglich ist, ob seit 1996 niemand mehr Hand angelegt hat an der Struktur, oder ob die Entwickler schlicht 11 Jahre verschlafen haben.</p>
<p>Vielleicht möchte der Verein nur der Zahl im Namen treu bleiben. Tatsächlich haben &#034;die Roten&#034; von <span lang="en">Web</span>standards nicht einmal ansatzweise etwas gehört. Dass der Ball auch im Internet rund rollen soll, und nicht nur auf den Rasen, ist in Hannover noch nicht angekommen. Die Entwickler beherrschen schlicht ihr Handwerk nicht, verlieren sich in vielen Spielereien, die sich nicht einer einfachen Benutzerführung unterordnen. Mit ein wenig mehr Mut zu Freiraum und Abständen, zu einer einheitlichen Gestaltung und zu einer soliden und modernen Basis, würde die <span lang="en">Web</span>seite der Roten ein wahres Informationsmekka sein, denn das Potential ist vorhanden.</p>
<p>Hannover 96 kann schon heute zur besten Mannschaft in der 1. Bundesliga gehören. Und zwar im Internet, mit einem zeitgemäßen und modernen Auftritt. Doch dazu ist ein umfangreicher <span lang="en">Relaunch</span> notwenig, der hoffentlich keine weiteren 11 Jahre auf sich warten lässt.</p>
<p>Kommentator: <cite>David Maciejewski</cite></p>
<h4 id="fc-hansa-rostock"><abbr>FC</abbr> Hansa Rostock</h4>
<p>Aufsteiger <a href="http://www.fc-hansa.de/">Hansa Rostock</a> begrüßt uns mit einer Vorschaltseite, die in der Optik der <span lang="en">Web</span>steinzeit gehalten ist. Die dann folgende Startseite ist in einer Mischung aus blau und rot gehalten, eine problematische und gewöhnungsbedürftige Farbkombination. Auch das geriffelte Hintergrundbild trägt nicht zur Lesefreudigkeit bei.</p>
<p><img id="image257" class="bild-rechts" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/hansa.png" alt="Screenshot der Webseite von Hansa Rostock, verkleinert" /> Das von der Startseite angeforderte <span lang="en">Popup</span> wird brav von <span lang="en">Firefox</span> und <abbr title="Internet Explorer">IE</abbr> blockiert. Solche Details sind einfach ärgerlich. Die Navigationen stehen sowohl als Bilder, als auch als Text zur Verfügung. <span lang="en">Screenreader</span> und Suchmaschinen werden so auf alle Fälle gefüttert. Leider sind die Textlinks in der Hintergrundfarbe formatiert, sodass sie für diejenigen, die ohne Bilder schneller surfen wollen, nur beim Überfahren mit der Maus sichtbar sind. Doch dafür muss man ihre Existenz erahnen. Müßig zu erwähnen, dass im Hintergrund ein Tabellen<span lang="en">layout</span> schlummert.</p>
<p><span lang="en">Styles</span> werden generell <span lang="en">inline</span> vergeben, ebenso <span lang="en">JavaScripts</span>. Das <abbr title="Content Management System">CMS</abbr> platziert vor der <abbr>XHTML</abbr>-<abbr title="Document Type Definiton">DTD</abbr> einen mehrzeiligen Kommentar, alles Zeichen hoher Unprofessionalität. Zudem sind noch große Teile des Quell<span lang="en">codes</span> auskommentiert, werden aber trotz allem geladen, das ist nutzloser Ballast für alle Besucher.</p>
<p>Die Seite wird als <abbr>XHTML</abbr> ausgeliefert, an die Notationsregeln hält man sich allerdings nicht. Das Konzept der Absätze war der Agentur bekannt, Listen und Überschriften hingegen nicht. Von <span lang="en">Code</span>qualität kann man in diesem Falle wirklich nicht sprechen, es ist ein Trauerspiel.</p>
<p>Kommentator: <cite>Jens Grochtdreis</cite></p>
<p>	<img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_ende.gif" alt="Symbol Fußball-Test" class="bild-rechts" /></p>
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		<item>
		<title>„Maßgebend is auf’n Platz!“ – Teil VII</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/08/24/massgebend-is-aufn-platz-teil-vii/</link>
		<comments>http://www.webkrauts.de/2007/08/24/massgebend-is-aufn-platz-teil-vii/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 03:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[„Maßgebend is auf’n Platz!“]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webkrauts.de/2007/08/24/massgebend-is-aufn-platz-teil-vii/</guid>
		<description><![CDATA[<p><img class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_teaser.gif" alt="Fussball-Aktion Teaser-Symbol" /></p><p>Höhen<span lang="en">trainings</span>lager in der 2. Liga: Können Greuther Fürth, der <abbr>SC</abbr> Paderborn und Carl Zeiss Jena von dieser Maßnahme profitieren?</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball.gif" alt="Symbol Fußball-Aktion" /></p>
<p><strong>Zum Saisonstart widmen sich die <span lang="en">Webkrauts</span> den Internetauftritten aller 36 Bundesligavereine und <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/11/massgebend-is-aufn-platz-im-test-webseiten-von-bundesligavereinen/">testen sie auf moderne <span lang="en">Web</span>standards</a>. Punkte werden heute an die <span lang="en">Web</span>seiten von Greuther Fürth, <abbr>SC</abbr> Paderborn und Carl Zeiss Jena vergeben.</strong></p>
<h4 id="greuther-fuerth">Greuther Fürth</h4>
<p>Der erste Eindruck: Die <a href="http://www.greuther-fuerth.de/"><span lang="en">Web</span>seite von Greuther Fürth</a> kommt übersichtlich und aufgeräumt daher, die Schriftgröße ist lesbar, es wurden keine <span lang="en">Layout</span>tabellen verwendet und sie validiert. Nicht schlecht. Aber schon nach kurzer Zeit fällt etwas immens negativ auf: Im Kopfbereich befindet sich die horizontale Hauptnavigation in Form von Reitern, die beim Darüberfahren mit der Maus ihre jeweiligen Unterpunkte zum Vorschein bringen. Das stört vor allem wenn man <abbr>z.B.</abbr> mit der Maus die knapp darüber liegende zweite Navigation ansteuern will oder eine der <span lang="en">Browser</span>funktionen erreichen möchte. Abstellen kann man das Verhalten nur durch das Ausstellen von <span lang="en">JavaScript</span>. Dann allerdings fehlt die Hauptnavigation komplett – und man kann keinen der Reiter mehr erreichen. Auch als Tastaturbenutzer ist man aufgeschmissen. Insgesamt ist die Navigation ein echter Schwachpunkt. Die Schriftvergrößerung macht das Navigieren schwierig, da viele Punkte abgeschnitten werden und nicht mehr lesbar sind.</p>
<p><img id="image247" class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/greuther-fuerth.jpg" alt="Screenshot der Webseite von Greuther Fürth, verkleinert" />Auf Semantik wurde kein besonderer Wert gelegt. Hin und wieder entdeckt man eine Liste, einen Text oder eine Überschrift, bei der das passende <abbr><span class="caps">HTML</span></abbr>-Element benutzt wurde. Aber das scheint mehr Zufall als Planung zu sein. So wurde bei Überschriften fast ausnahmslos auf <code>&lt;hx&gt;</code>-Elemente verzichtet. Wenn sie dann auf einer Seite plötzlich doch zu finden sind, wurde für alle Überschriften einheitlich <code>&lt;h1&gt;</code> vergeben – schade.</p>
<p>Ein paar andere Auffälligkeiten: Es gibt keine Links um Teile der Seite direkt anzuspringen, die Überschriften von Anreißern sind nicht verlinkt und die Kennzeichnung von Links geschieht nur über Farbe (die aber auch an anderen Stellen, z.B. für Überschriften verwendet wird). Zudem werden besuchte Links nicht als solche gekennzeichnet, Tabellenköpfe usw. fehlen und das <code>alt</code>-Attribut wurde nur sehr sparsam eingesetzt, an manchen Stellen auch komplett weggelassen. Das Fazit: Verbesserungswürdig.</p>
<p>Kommentator: <cite>Michael Bielitza</cite></p>
<h4 id="sc-paderborn"><abbr>SC</abbr> Paderborn</h4>
<p>Gerade nachdem der Bericht über die <a href="http://www.scpaderborn07.de/scpaderborn07/"><span lang="en">Web</span>seite des Zweitligisten SC Paderborn</a> fertiggestellt war, hat man ein <span lang="en">Redesign</span> veröffentlicht, das eine Neubetrachtung nötig machte. Weiterhin strahlt die gesamte Seite in Blau auf einem Hintergrund mit Farbverlauf. Im rechten oberen Bereich werden wechselnde Bilder als <span lang="en">Eye-Catcher</span> gezeigt und der aktuelle Stand der Liga-Tabelle kann mit einem Klick eingeblendet werden – allerdings nur bei aktiviertem <span lang="en">JavaScript</span>.</p>
<p><img id="image248" class="bild-rechts" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/scpaderborn.png" alt="Screenshot der Webseite des SC Paderborn, verkleinert" />In der Navigation, die semantisch korrekt als Liste ausgezeichnet ist, sind ohne <span lang="en">JavaScript</span> nur die Punkte der ersten Ebene zu erreichen. Die zweite Ebene versteckt sich in einer separaten zweiten Liste, ohne Verknüpfung zu den Punkten der ersten Liste. Das leider existierende <span lang="en">Frameset</span> wird nur genutzt, um einen ständig sichtbaren Werbebereich im unteren Seitenteil zu halten. Der <code>&lt;noframes&gt;</code>-Bereich ist nicht gepflegt und erschwert so Geräten, die <span lang="en">Frames</span> nicht nutzen können, den Zugang. Der Nachrichtenbereich auf der Startseite präsentiert sich mit, durch <code>&lt;h1&gt;</code> und <code>&lt;h2&gt;</code> ausgezeichneten, Überschriften. Dadurch stehen auf der Startseite acht <code>&lt;h1&gt;</code>-Überschriften. Sinnvoll ist das nicht.</p>
<p>Die Standardschrift ist mit 12 Pixeln angegeben und fällt somit für viele zu klein aus. Bei Vergrößerung der Schrift entstehen aufgrund des fixen <span lang="en">Layouts</span> schnell Probleme. Die Schriftgrößenangabe in Pixeln wird nicht gern gesehen, bietet jedoch bei modernen <span lang="en">Browsern</span> keine Nachteile mehr. Vor dem <span lang="en">Redesign</span> war die Schriftgröße noch in Punkt (<abbr>pt</abbr>) angegeben; das führte zu unvorhersehbaren Ergebnissen. Insgesamt hat man in Paderborn auf dem richtigen Weg einen kleinen Schritt nach vorn und einen großen Schritt zurück gemacht, indem Technologien vorausgesetzt werden, die nicht überall vorhanden sind.</p>
<p>Kommentator: <cite>Stefan David</cite></p>
<h4 id="fc-carl-zeiss-jena"><abbr>FC</abbr> Carl Zeiss Jena</h4>
<p>Die <span lang="en">Web</span>seite des 1903 gegründeten Fußballclubs <a href="http://www.fc-carlzeiss-jena.de/"><abbr>FC</abbr> Carl Zeiss Jena</a> ist auf den ersten Blick unaufgeräumt und chaotisch. Die Ablenkung durch die unzähligen, unschönen Werbebanner demotiviert. 12 Banner zählt die Seite nach der Vorschaltseite, inklusive eines Banners, welches sich beim erstmaligen Besuch über den kompletten Inhalt legt. Der <span lang="en">Surf</span>genuss erhält so einen Dämpfer, fühlt man sich eher zum Konsumenten degradiert, denn als ernstgenommener <span lang="en">Fan</span> des Vereins. Eventuell wichtige oder zentrale Elemente sind nicht zu erkennen, es ist unmöglich sich einen schnellen Überblick zu verschaffen.</p>
<p><img id="image249" class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/jena.png" alt="Screenshot der Webseite des FC Carl Zeiss Jena, verkleinert" />Per Maus lässt sich leicht durch die Seite navigieren, die Navigation ist inhaltlich gut strukturiert und bietet einen typischen Hierarchiebaum. Leider ist der Navigationsbereich nicht durch die Tastatur zu erreichen. Bei einem Blick unter die Haube festigt sich der erste Eindruck: Eine nicht validierende Tabellenstruktur mit zahlreichen Mängeln in wichtigen Elementen. <abbr><span class="caps">CSS</span></abbr> wird nur minimal eingesetzt, um Anpassungen an der Schriftfarbe vorzunehmen, die restliche Auszeichnung erfolgt ausnahmslos im <abbr><span class="caps">HTML</span></abbr> mit zeitweise veralteten Elementen und Attributen.</p>
<p>Die Standard-Schriftgröße ist recht klein gewählt, vor allem in der Navigation. Bei Vergrösserung schieben sich die Elemente der <span lang="en">Web</span>seite bis zur Unkenntlichkeit übereinander.</p>
<p>Kommentator: <cite>Oliver Schwarz</cite></p>
<p>	<img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_ende.gif" alt="Symbol Fußball-Test" class="bild-rechts" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Maßgebend is auf’n Platz!“ – Teil VI</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/08/23/massgebend-is-aufn-platz-teil/</link>
		<comments>http://www.webkrauts.de/2007/08/23/massgebend-is-aufn-platz-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 04:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[„Maßgebend is auf’n Platz!“]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webkrauts.de/2007/08/23/massgebend-is-aufn-platz-teil/</guid>
		<description><![CDATA[<p><img class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_teaser.gif" alt="Fussball-Aktion Teaser-Symbol" /></p><p><span lang="en">Champions League</span> oder 2. Liga? Das ist heute die Frage für Bayer ’04 Leverkusen, Energie Cottbus und den Karlsruher SC.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball.gif" alt="Symbol Fußball-Aktion" /></p>
<p><strong>Zum Saisonstart widmen sich die <span lang="en">Webkrauts</span> den Internetauftritten aller 36 Bundesligavereine und <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/11/massgebend-is-aufn-platz-im-test-webseiten-von-bundesligavereinen/">testen sie auf moderne <span lang="en">Web</span>standards</a>. Die Dopingkontrolle für <span lang="en">Web</span>seiten macht heute in Leverkusen, Cottbus und Karlsruhe halt.</strong></p>
<h4 id="bayer-04-leverkusen">Bayer 04 Leverkusen</h4>
<p>Die <a href="http://www.bayer04.de/"><span lang="en">Web</span>seite von Bayer 04 Leverkusen</a> besteht aus einem <span lang="en">Frameset</span>, in dem der Hauptinhalt und eine Art Fußleiste enthalten sind. Diese Fußleiste enthält lediglich <span lang="en">Links</span> zum Impressum und zu Kontaktdetails. Die eigentliche Seite zeigt sich komplett auf Tabellen basierend. Vom Nutzen und Sinn von Überschriften hat man anscheinend noch nichts gehört, von Alternativtexten für Bilder ganz zu schweigen.</p>
<p><img id="image243" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/bayerlvk.png" alt="Screenshot der Webseite von Bayer Leverkusen, verkleinert" class="bild-rechts" /> Die Überschriften der <span lang="en">News</span> sind nicht mit dem eigentlichen Artikel verlinkt, stattdessen muss man auf eine kleine, sehr kontrastarme Grafik klicken. Schriftvergrößerung ist bei diesem <span lang="en">Layout</span> nicht vorgesehen, eine Mischung aus <code>em</code>-basierter Breite und Pixelwerten lässt die Seite schon bei der ersten Stufe der Textvergrößerung auseinander laufen.</p>
<p>Besonders schwer fällt ins Gewicht, dass es bei ausgeschaltetem <span lang="en">JavaScript</span> keine Unternavigation mehr gibt und die Hauptnavigation keine Gestaltung mehr aufweist. Auf der Seite wird sehr viel <span lang="en">Browser</span>erkennung benutzt wird um abhängig vom <span lang="en">Browser</span> <span lang="en">Style Sheets</span>, gerade für den Navigationsbereich, auszuliefern. Was das aber mit dem Inhalt der Unternavigation zu tun hat, darüber kann man nur spekulieren. Dieser sollte nämlich in jedem <span lang="en">Browser</span> dargestellt werden, zumindest wenn Bayer die Inhalte ihrer <span lang="en">Web</span>seite am Herzen liegen.</p>
<p>Kommentator: <cite>Eric Eggert</cite></p>
<h4 id="fc-energie-cottbus"><abbr>FC</abbr> Energie Cottbus</h4>
<p>Über die Adresse <a href="http://www.fcenergie.de/">FCEnergie.de</a> gelangt man wie in den guten alten Anfangszeiten des <span lang="en">Web</span> auf eine Vorschaltseite. Diese weist den Weg zur eigentlichen <span lang="en">Homepage</span> und zu FCEnergie.tv, dessen Sinn und Nutzen nicht erläutert wird.</p>
<p><img id="image244" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/cottbus.png" alt="Screenshot der Webseite von Energie Cottbus, verkleinert" class="bild-links" /> Die Vorschaltseite besteht nur aus Bildern, die weder <code>alt</code>-Attribute besitzen, noch via <acronym>CSS</acronym> versteckte Ersatztexte. Für <span lang="en">Screenreader</span> ist auf der Startseite also Schluss. So wurden Ende der 90er häufiger Seiten gebaut, aber wir haben mittlerweile 2007.</p>
<p>Technisch ist die Seite ein Graus. Semantik ist unbekannt. Hin und wieder verirrt sich eine Überschrift in den Quelltext, aber ganze Textwüsten werden ohne einen Absatz bestritten. Dafür darf schon einmal ein <code>meta</code>-Element im <code>body</code> sein und <code>ID</code>s werden gleich mehrfach genutzt. Ausgeschaltetes <span lang="en">JavaScript</span> ist kein Drama, die <span lang="en">Site</span> lässt sich prima ohne bedienen, das ist sehr gut.</p>
<p>Die Startseite quillt über vor Neuigkeiten, Bannern, Tabellen und sonstigen Infoboxen. Alles steht unter dem Motto “der Verein und seine Fans”. Und da die Fans wichtig sind, werden besonders glühende Vertreter mit Bild präsentiert und später sogar mit Fragebogen persönlich vorgestellt. Ein tolles Konzept. Immer wieder steht der Fan im Mittelpunkt – das ist klasse. Noch besser wäre es, wenn beim nächsten <span lang="en">Relaunch</span> auch einmal Professionalität in der Umsetzung der <span lang="en">Web</span>seite im Mittelpunkt stünde. Dann käme Cottbus aus dem Kreisliganiveau heraus, welches die Seite derzeit kennzeichnet.</p>
<p>Kommentator: <cite>Jens Grochtdreis</cite></p>
<h4 id="karlsruher-sc">Karlsruher <abbr>SC</abbr></h4>
<p>Der <acronym>KSC</acronym> ist endlich zurück in der Bundesliga – und präsentiert sich ebenso erstligareif auf <a href="http://ksc.de">seiner <span lang="en">Web</span>seite</a>: optisch ansprechend gestaltet und modern im Gegensatz zu seinem Stadion und dem <span lang="en">Ticket</span>-System. Das eingesetzte <span lang="en">Content-Management</span>-System Typo3 der Blau-Weißen liefert aktuelle Nachrichten auch als <acronym>RSS</acronym>-<span lang="en">Feeds</span> aus und <acronym>MP3</acronym>-O-Töne werden mittels <span lang="en">Flash-Player</span> angeboten. Beim <span lang="en">Layout</span> setzt der Verein auf <code>div</code>s statt auf Tabellen, wobei Semantik leider nur selten eingesetzt wird. Schriftvergrößerungen um 1-2 Stufen sind fast problemlos machbar.</p>
<p><img id="image245" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/ksc.png" alt="Screenshot der Webseite des Karlsruher SC, verkleinert" class="bild-rechts" /> Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Das zum Teil zweistufige <span lang="en">Drop-Down</span>-Menü wurde leider über <acronym>DHTML</acronym>-<span lang="en">Layer</span> mit Tabellen und viel <span lang="en">JavaScript</span> realisiert, anstelle semantischer und einfacher pflegbarer Methoden wie <abbr>z. B.</abbr> dem <a href="http://www.alistapart.com/articles/dropdowns/" lang="en" hreflang="en">Suckerfish</a>. Trotzdem sind die Untermenüs auch ohne <span lang="en">JavaScript</span> erreichbar, da sie in der entsprechenden Ebene in der linken Spalte redundant dargestellt werden. Die Schrift ist im Allgemeinen mit 10<abbr>px</abbr> viel zu klein.</p>
<p>Leider wird auch beim <acronym>KSC</acronym> der Fehler begangen, dass man denkt, durch den großzügigen Einsatz von Werbung auf der <span lang="en">Web</span>seite den kleinen Etat erhöhen zu können – der Benutzer muss sich die richtigen Inhalte zusammensuchen. Aber mit einem gut konfigurierten <span lang="en">Adblocker</span> ist das kein Problem, zumal die Anzahl der neuen Nachrichten am Tag ja noch übersichtlich bleibt.</p>
<p>Alles in allem wird aber in Sachen <span lang="en">Web</span>standards ein guter Platz im oberen Mittelfeld erreicht – ein Platz, worüber sich der <acronym>KSC</acronym> auch nach Abschluss der neuen Saison mehr als freuen würde.</p>
<p>Kommentatorin: <cite>Beate Paland</cite></p>
<p>	<img id="image221" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_ende.gif" alt="Symbol Fußball-Test" class="bild-rechts" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Maßgebend is auf’n Platz!“ – Teil V</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/08/22/massgebend-is-aufn-platz-teil-v/</link>
		<comments>http://www.webkrauts.de/2007/08/22/massgebend-is-aufn-platz-teil-v/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 03:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[„Maßgebend is auf’n Platz!“]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webkrauts.de/2007/08/22/massgebend-is-aufn-platz-teil-v/</guid>
		<description><![CDATA[<p><img class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_teaser.gif" alt="Fussball-Aktion Teaser-Symbol" /></p><p>Heute müssen drei Vereine der zweiten Liga in die verschärfte Webkrauts-Relegation: Welcher kann durch Semantik und Validität überzeugen? Freiburg, Aue und Wiesbaden stellen sich der Herausforderung.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball.gif" alt="Symbol Fußball-Aktion" /></p>
<p><strong>Zum Saisonstart widmen sich die <span lang="en">Webkrauts</span> den Internetauftritten aller 36 Bundesligavereine und <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/11/massgebend-is-aufn-platz-im-test-webseiten-von-bundesligavereinen/">testen sie auf moderne <span lang="en">Web</span>standards</a>. Heute schauen wir bei Freiburg, Aue und Wehen-Wiesbaden nach dem rechten.</strong></p>
<h4 id="sc-freiburg"><abbr>SC</abbr> Freiburg</h4>
<p>Wie bei vielen Fußballvereinen fällt auch bei der <a href="http://www.scfreiburg.com/">Webseite des <abbr>SC</abbr> Freiburg</a> eine Vorschaltseite auf. Betritt man die Seite durch Klick auf das Vereinslogo oder den Schriftzug „Eingang“, landet man auf einem <span lang="en">Frameset</span>, welches das <span lang="en">Browser</span>fenster in drei Zeilen (Navigation, Inhalt mit Unternavigation, Seitenfuß) einteilt. Neben dieser technischen Antiquität fällt sofort auf, dass die <span lang="en">Web</span>seite mit inhomogen gestalteten Buttons und Bannern überladen ist, was neben dem relativ schmalen Inhaltsbereich, der nur knapp ausreichenden Schriftgröße, dem verwendeten Blocksatz und dem zu geringen Zeilenabstand nicht für Lesespaß sorgt.</p>
<p><img id="image239" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/freiburg.png" alt="Screenshot der Webseite des SC Freiburg, verkleinert" class="bild-rechts" /> Fehlende Navigations-<span lang="en">Hover</span> bei deaktiviertem <span lang="en">JavaScript</span> lassen die <span lang="en">Usability</span> leiden, und hellrote Schrift auf mittelgrauem Grund flirrt in den Augen des Betrachters. Apropos <span lang="en">Usability</span>: Dem Besucher wird nicht klar, welche Links neue Fenster/<span lang="en">Tabs</span> öffnen und welche innerhalb der <span lang="en">Web</span>seite verlinken. Pluspunkt: auch bei deaktiviertem <span lang="en">JavaScript</span> lässt sich im <span lang="en">Frameset</span> ohne Einschränkung navigieren. Die Logik der Navigation ist durchdacht und spannt den Besucher nicht auf die Folter, was sich wohl hinter diesem oder jenem Link verstecken mag.</p>
<p>Das <span lang="en">Markup</span> zwingt den <span lang="en">Browser</span> in den Kompatibilitäts-Modus, ist weitgehend frei von Semantik und setzt an Stellen, an denen <span lang="en">Float</span>-Elemente zur Positionierung von Bereichen zum Einsatz kommen müssten, Tabellen ein. Auffällig, aber nicht von Nachteil, ist das Fehlen von Kontaktformularen – der Kontakt-<span lang="en">Link</span> im Seitenfuß ruft das Impressum auf, in dem jedoch sämtliche relevanten Informationen zu finden sind.</p>
<p>Kommentator: <cite>Stefan Nitzsche</cite></p>
<h4 id="fc-erzgebirge-aue"><abbr>FC</abbr> Erzgebirge Aue</h4>
<p>Der kleine Club aus dem Erzgebirge, <abbr>bzw.</abbr> seine <a href="http://www.fc-erzgebirge.de/"><span lang="en">Web</span>seite</a> hätte eigentlich eher einen Platz in der nächsthöheren Liga verdient, bedenkt man wie drittklassig sich viele der dort vertretenen Vereine präsentieren. Erstens verzichtet man auf die allseits beliebte und völlig überflüssige Vorschaltseite und es öffnet sich auch kein, womöglich von ohrenbetäubender Bierzeltmusik begleitetes, Begrüßungsfenster.</p>
<p><img id="image240" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/aue.png" alt="Screenshot der Webseite von Erzgebirge Aue, verkleinert" class="bild-links" /> Des weiteren finden sich die semantisch korrekten <code>&lt;hx&gt;</code>-Elemente für Überschriften an den richtigen Stellen und die Navigation wird akkurat als Liste gekennzeichnet. Diese funktioniert nebenbei gänzlich ohne <span lang="en">JavaScript</span> und ist mit Text anstatt Bildern umgesetzt worden (hierfür erstmal ein dicker Pluspunkt!).</p>
<p>Leider lassen sich die Menüpunkte, wegen einer Schriftgrößenangabe in Pixel, nicht im Internet <span lang="en">Explorer</span> 6 und älteren Versionen vergrößern. In nicht-<acronym>IE</acronym>-<span lang="en">Browsern</span> wiederum führt eine Schriftvergrößerung zu Überlappungen benachbarter Bereiche und schließlich zur Unlesbarkeit sämtlicher Texte. Dafür gibt’s dann postwendend einen Punkt Abzug in der B-Note!</p>
<p>Ebenfalls wenig erfreulich präsentieren sich halbherzige Versuche, mit <code>div</code>s logisch sinnvolle Blöcke zu erstellen. Hier hätte man weitaus konsequenter sein sollen, denn es werden leider immer wieder die antiquierten <span lang="en">Layout</span>tabellen bemüht und richtig tief verschachtelt.</p>
<p>Neben ausgiebigem <span lang="en">Design</span> mittels <acronym>CSS</acronym> tauchen auch immer wieder völlig veraltete <code>FONT</code>-Elemente mitten im <span lang="en">Markup</span> auf. Den hohen Platzbedarf hierfür glichen die Entwickler anscheinend mit radikalen Sparmaßnahmen an den <code>alt</code>-Attributen wieder aus.</p>
<p>Fazit: Die <span lang="en">Web</span>seite der “Veilchen” hat einen gewissen Vorsprung durch ihre guten Ansätze, die aber noch dringend konsequenter umgesetzt werden sollten.</p>
<p>Kommentator: <cite>Maxx Hilberer</cite></p>
<h4 id="sv-wehen-wiesbaden"><abbr>SV</abbr> Wehen Wiesbaden</h4>
<p>Am Freitag, dem 13. (Juli 2007) ging die <a href="http://www.svwehen-wiesbaden.de/index.php">neue <span lang="en">Web</span>seite des <abbr>SV</abbr> Wehen Wiesbaden</a> <span lang="en">online</span>: alles nach <abbr>XHTML</abbr>-1.0-<span lang="en">Transitional</span>? Bezüglich der technischen Umsetzung der <span lang="en">Web</span>seite wäre “<abbr>HTML</abbr> 3.2” im <span lang="en">Doctype</span> besser gewesen. Ein moderner Dokumententyp macht noch lange keine Saison: Die Wiesbadener verscherzen ihre Chance auf Validierung schon in der ersten Spielminute durch ein Eigentor, ausgeführt durch ein <span lang="en">Inline-Script</span> vor dem <span lang="en">Doctype</span>. Dafür wird dem Besucher ein <acronym>RSS</acronym>-Link vorenthalten, der nur im Quell<span lang="en">code</span> zu sehen ist.</p>
<p><img id="image241" class="bild-rechts" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/wiesbaden.png" alt="Screenshot der Webseite des SV Wehen Wiesbaden, verkleinert" /> Beim Thema Semantik lässt man sich nicht verwirren und verzichtet darauf: Lediglich in der linken Spalte hat man vergessen, eine schlanke Navigationsliste ebenfalls in dekadent-verschachtelte Tabellenwüsten mit glitzernden <span lang="en">Font-Tags</span> und schwülstigen <span lang="en">Inline-Styles</span> zu verwandeln.</p>
<p>Gewichtung und Aufteilung der Navigation sind leider etwas unlogisch: Die eigentliche Hauptnavigation in der linken Spalte ist nicht prominent genug im Vergleich zur horizontalen <span lang="en">Imagemap</span>-Navigtion. Positiv: ohne <span lang="en">JavaScript</span> lässt sich die Website ebenso gut bedienen wie mit der Tastatur. Leider fehlen Alternativtexte für die Bilder. Das <span lang="en">Design</span> ist dagegen richtig gut gelungen: die Boxen in den Seitenspalten sind schnell zu erfassen, das Farbsystem ist interessant, die Typografie passt, Hintergrundgrafiken sind professionell um- und eingesetzt.</p>
<p>Die Schriftgrößen sind vor allem in den Boxen der Seitenspalten zu klein, in der Spalte mit dem Inhalt jedoch einigermaßen lesbar. Ohne die unsinnige Listen-Höhenangabe in der linken Navigation hätte es für die Schriftvergrößerung die volle Punktzahl gegeben.</p>
<p>Kommentator: <cite>Nils Pooker</cite></p>
<p>	<img id="image221" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_ende.gif" alt="Symbol Fußball-Test" class="bild-rechts" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Maßgebend is auf’n Platz!“ – Teil IV: Das Derby im Ruhrpott</title>
		<link>http://www.webkrauts.de/2007/08/18/massgebend-is-aufn-platz-teil-ivdas-derby/</link>
		<comments>http://www.webkrauts.de/2007/08/18/massgebend-is-aufn-platz-teil-ivdas-derby/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Aug 2007 12:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[„Maßgebend is auf’n Platz!“]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webkrauts.de/2007/08/18/massgebend-is-aufn-platz-teil-ivdas-derby/</guid>
		<description><![CDATA[<p><img class="bild-links" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_teaser.gif" alt="Fussball-Aktion Teaser-Symbol" /></p><p>Im Teil vier der Serie messen sich zwei Clubs mit wahrer Tradition. Im Derby treten Schalke ’04 und Borussia Dortmund gegeneinander an.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image220" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball.gif" alt="Symbol Fußball-Aktion" /></p>
<p><strong>Zum Saisonstart widmen sich die <span lang="en">Webkrauts</span> den Internetauftritten aller 36 Bundesligavereine und <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/11/massgebend-is-aufn-platz-im-test-webseiten-von-bundesligavereinen/">testen sie auf moderne <span lang="en">Web</span>standards</a>. Heute ist auch bei den <span lang="en">Webkrauts</span> Derbyzeit: Schalke ’04 und Borussia Dortmund.</strong></p>
<p id="dortmund">Pünktlich zum Derby treten die Mannschaften von <a href="http://schalke04.de">Schalke 04</a> und <a href="http://bvb.de/">Borussia Dortmund</a> auch im Internet gegeneinander an. Jedoch duellieren sich heute nicht die 22 Spieler der beiden Mannschaften, sondern deren Internetauftritte. Als Schiedsrichter auf Schalke04.de begrüßt Sie Stefan Nitzsche, auf den Seiten des <acronym>BVB</acronym> schaut Manuel Bieh nach dem Rechten.</p>
<p>Der Anstoß findet in Dortmund statt: hier gibt es pünktlich zum Bundesligastart ein <span lang="en">Redesign</span> und kommt dabei nur haarscharf um eine rote Karte herum. Das neue <span lang="en">Design</span>, welches dringend notwendig wurde, erinnert allerdings nicht nur von der Oberfläche an ein Spiel von Minikickern: hier passiert ziemlich viel, auf ziemlich wenig Raum. Nicht nur das die Inhalte ziemlich eng gequetscht aufeinander hängen, nein, auch im Quelltext sieht es ähnlich aus: um rund 4 <span lang="en">Kilobyte</span> an echtem redaktionellen Fließtext darzustellen, bedarf es eines 43,5 <span lang="en">Kilobyte</span> großen <abbr>HTML</abbr>-Dokuments (Leerzeichen und Zeilen größtenteils entfernt; dagegen gerade einmal ca. 6 <span lang="en">KB Stylesheets</span>), welches nicht weniger als 151 schwere Fehler bei der Validation enthält. Dies lässt sich bei der übertriebenen Verwendung von Tonnen schweren <span lang="en">Inline-JavaScripts</span> und Tabellen<span lang="en">layouts</span> aber auch nur schwerlich vermeiden. Der <acronym>BVB</acronym> hängt in dieser Hinsicht wohl noch zu sehr an seiner erfolgreichsten Zeit – um 1997.</p>
<p>Man könnte hier in Dortmund also zweifelsfrei von einem klassischen Fehlstart in die neue Saison sprechen. Wir schalten nun einmal rüber zum Ruhrgebietsnachbarn, zu Stefan Nitzsche nach Schalke. Stefan, wie sieht’s aus? Hat Dein Team diese Saison einen besseren Start erwischt?</p>
<p id="schalke">Vielen Dank, Manuel! Leider haben auch die Schalker nicht gerade einen denkwürdigen Saisonstart hingelegt. Eine gelbe Karte fängt Schalke sich beispielsweise bei der Validierung ein: Füttert man den <span lang="en">Validator</span> mit der Startseite, hagelt es ganze 54 Fehler. Eine regelrechte Vielfalt bietet sich hier: vom fehlenden <span lang="en">Doctype</span> über ganze <acronym>URLs</acronym> als Element-IDs und falsch verschachtelte <abbr>bzw.</abbr> nicht geschlossene Elemente. Schaut man sich den Umfang des <span lang="en">Markups</span> an, so unterbietet hier Schalke den <acronym>BVB</acronym> mit 40 <span lang="en">KB</span> nur ganz knapp. Dafür gönnt sich Schalke ganze 34,1 <acronym>CSS</acronym>-Datei, sowie nochmal knappe 9 <span lang="en">KB</span> für eine <acronym>CSS</acronym>-Datei, die vom verwendeten <span lang="en">Content-Management</span>-System Typo3 generiert wurde. Guten Willen allerdings lässt sich der Agentur der Königsblauen wohl unterstellen, denn immerhin setzt sie auf eine Trennung von Inhalt und Präsentation.</p>
<p>Auch leiden die Schalker <span lang="en">Templates</span> unter starker und wenig eleganter Divitis in Kombination mit akuter Classitis, was zwar für komplexe Seiten nicht ungewöhnlich ist, hier aber deutlich übertrieben wurde. Auch findet man immer wieder leere Anker, die außer eine kryptischen ID nichts zu enthalten scheinen.</p>
<p>Die Semantik der Schalker liegt trotz der tollpatschig verwendeten <span lang="en">Markups</span> doch deutlich über dem Standard der Dortmunder und lässt sogar logische Auszeichnungen wie <code>strong</code> oder semantisch korrekt verwendete Überschriften und Listen erkennen. Schriftgrößen sind in <code>em</code> und Prozent definiert, auch dafür sammeln die Schalker Pluspunkte.</p>
<p>Das <span lang="en">Scripting</span> findet auf der Schalker Seite nur sehr begrenzt im <span lang="en">Markup</span> statt, dafür ist beispielsweise ein wenig <span lang="en">unobtrusive</span> (unaufdringliches) <span lang="en">JavaScript</span> für die Bildvergrößerung im <span lang="en">PopUp</span>, sowie zwei <span lang="en">JavaScripts</span> zur Formularbehandlung und zur Veränderung des <span lang="en">Focus</span>-Verhaltens verschiedener Elemente eingebunden.</p>
<p>Eine klare Verwarnung muss ausgesprochen werden, weil die Anmeldeseite des Schalker Auftritts immer noch am voreingestellten Ort erreichbar ist (<code>/typo3</code>). Damit öffnet man natürlich potenziellen Angreifern Tür und Tor und baut einen enormen Druck auf, erscheinende <span lang="en">Updates</span> zeitnah – also: sofort! – einzuspielen, um bekannte Sicherheitslücken zu schließen.</p>
<p>Damit gebe ich pünktlich zur Halbzeitpause zurück ins Funkhaus.</p>
<p class="block-bild"><img id="image236" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/bvb-schalke.png" alt="Screenshots der Webseiten von Borussia Dortmund und dem FC Schalke ’04, verkleinert" /></p>
<p>Ich begrüße Sie recht herzlich zurück in Dortmund, zurück aus der Werbung. Damit sind wir nun direkt wieder beim Thema: Werbebanner! Hier muss man der zuständigen Agentur ein kleines Kompliment machen, denn Sie hat es perfekt verstanden, die chaotischen Werbebanner der Sponsoren kompakt und harmonisch an einer eigens dafür vorgesehenen dritten Spalte im <span lang="en">Design</span> unterzubringen.</p>
<p>Dass die Seite unter Berücksichtigung auch des äußeren <span lang="en">Skyscraper</span>-Werbebanners beinahe Fußballplatzbreite (1100 Pixel!) erreicht, sollte den <span lang="en">User</span> nur am Rande des Platzes stören, so passen doch alle wesentlichen Inhalte bei einer Bildschirmauflösung mit 1024 Pixel Breite noch gut in das <span lang="en">Browser</span>fenster. Kleiner Pluspunkt: die meisten Banner sind in gewisser Weise Eigenwerbung und sollten den eingefleischten <span lang="en">Fan</span> nicht allzu sehr vom Spielgeschehen ablenken.</p>
<p>Und damit zu Stefan und dem Spielablauf auf Schalke.</p>
<p>Ja Manuel, auch hier auf Schalke hält sich die Verwendung von Bannern in Grenzen. Zudem halten sich diese vornehm zurück. Alles ist, das hat man bei der Konkurrenz schon oft anders gesehen, in nahezu einheitlichen, harmonischen Farbtönen und weitgehend homogener Gestaltung in das Gesamtkonzept eingebunden. Allein das Sponsorenbanner im <span lang="en">Skyscraper</span>-Format außerhalb des Inhaltsbereichs fällt leicht aus der Reihe, dafür preist es (zumindest zur Zeit) nicht eigenes Produkt an, sondern kündigt eine für Fans potenziell interessante Veranstaltung an. Die Gesamtbreite, das Sponsorenbanner eingeschlossen, beträgt 995 Pixel und liegt damit einwandfrei unter der allgemein üblichen Maximalbreite von 1000 Pixeln.</p>
<p>Die Navigation auf Schalke ist schnell erfassbar und fordert an der Oberfläche selbst von Fußballlaien kein besonderes Adaptionsvermögen, so dass sich intuitiv navigieren lässt. Erst in tieferen Ebenen treten Begriffe auf, die dem Laien oder Nicht-Schalke-Fan fremd erscheinen mögen.</p>
<p>Ich denke, dass Schalke sich in diesem <span lang="en">Match</span> klar vor den Dortmundern positioniert, da es in den Punkten Validität, Struktur und Semantik die Nase vorn hat. Die <span lang="en">Usability</span> ist optimierungsbedürftig, ebenso wie der Schalker Auftritt etwa keinen Preis für die Gestaltung gewinnen wird, allerdings offenbarten sich hier auch keinerlei schockierende Mängel. Der Technik allerdings, speziell <span lang="en">Markup</span> und <acronym>CSS</acronym>, würde eine Überarbeitung sicherlich gut tun. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass der <acronym>BVB</acronym>, wie viele andere Fußballclubs auch, den Sponsoren zuliebe eine <span lang="en">Doorway-Page</span> verwendet, auf die Schalke glücklicherweise verzichtet.</p>
<p>Wir sind gespannt auf ein kommendes <span lang="en">Redesign</span> – vielleicht reicht es ja dann auch für den Meistertitel!</p>
<p>Und damit zurück zu Manuel – Wie sieht das Fazit für den heutigen Dortmunder Auftritt aus?</p>
<p>Bei all der Kritik gibt es aber auch Punkte, die in Dortmund positiv auffallen. Die Inhalte auf der Seite sind top-aktuell, und es scheint beinahe als hätten die Verantwortlichen ihr Budget diesmal zum größten Teil dazu eingesetzt, um die Seite von der Struktur her gut aufzustellen, damit die textuellen Inhalte genauso gut zu finden, wie zu lesen sind. Hier also mal ein großes Lob von meiner Seite aus an die Macher von BVB.de: es navigiert sich, ist man erst einmal durch das anfängliche Chaos durchgestiegen, einfach und intuitiv!</p>
<p>Nur leider, liebe Leser, Fans und Verantwortliche, gewinnt man heutzutage kein Spiel mehr nur duch seinen Inhalt. Auch der Leitsatz <span lang="en">“Content is King”</span> findet nur dann Anwendung, wenn das <span lang="en">Teamplay</span> aus sauberem <span lang="en">Code</span>, Semantik, Übersichtlichkeit und Funktionalität stimmt. Und bei einer Seite, die Ihren Benutzer, dank Größenangaben in <code>pt</code>-Einheit, nicht einmal <span lang="en">browser</span>übergreifend die Schriftgröße verändern lässt, muss man aufpassen, dass man sich, statt im <acronym>UEFA</acronym>-<span lang="en">Cup</span>, nicht am Ende der Saison irgendwo im Tabellenkeller wiederfindet.</p>
<p>Kommentatoren: <cite>Manuel Bieh und Stefan Nitzsche</cite></p>
<p>	<img id="image221" src="http://www.webkrauts.de/wp-content/uploads/2007/08/webkrauts_fussball_ende.gif" alt="Symbol Fußball-Test" class="bild-rechts" /></p>
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